26. Dezember 2017

Mit Western Digital schneller in die Realität

Big-Data- und Fast-Data-Umgebungen vermehren sich rasch und überfluten die Grenzen traditioneller Infrastrukturen und Systemarchitekturen. Die Technologien, die seit Jahrzehnten in Betrieb sind, erreichen nun die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und Effizienz. Western Digital möchte die Zukunft von Computing-Architekturen schneller Realität werden lassen.

In einer Pressemitteilung vom 1. Dezember 2017 hat Western Digital bekannt gegeben, dass das Unternehmen beabsichtigt, den Übergang der Branche zu zweckbestimmten Computing-Architekturen anzuführen. Im Fokus steht über die Arbeit der RISC-V Foundation datenzentrierte Computing-Umgebungen voranzutreiben. Die RISC-V ist eine skalierbare Computing-Architektur, die eine Vielfalt von Big-Data- und Fast-Data-Anwendungen unterstützt.

Vielfalt der datenzentrierten Umgebungen

Big Data wird immer größer und schneller, sodass sich der Ansatz des Allzweck-Computings als unzulänglich erweist, um die zunehmend vielfältigen Anwendungs-Workloads zu meistern. Da die Vielfalt der Big-Data- und Fast-Data-Workloads zunimmt, müssen datenzentrierte Computing-Architekturen in der Lage sein, Ressourcen unabhängig voneinander zu skalieren. Die Devise lautet: zweckbestimmte Lösungen statt beschränkte Standard-Ressourcen-Denkweise. Denn die extremen Daten- und Computing-Workloads bei Analytics, maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz und intelligenten Systemen verlangen nach zweckbestimmten Umgebungen.


“Mit RISC-V kann die gesamte Branche die Vorteile von Architekturen der nächsten Generation realisieren; und es ermöglicht uns, für Big-Data- und Fast-Data-Anwendungen mehr zweckbestimmte Geräte, Plattformen und Speichersysteme zu erschaffen”, so Mike Cordano, President und Chief Operating Officer bei Western Digital.


Das Ziel der Western Digital ist es, Computing-Leistung und Daten enger zu verknüpfen, damit Kunden die Datenbewegungen an der Edge und in ihren Rechenzentren minimieren und somit das Processing je nach Standort, Arbeitslast oder Zeitbedarf optimieren können.

Mit neuen Portfolioprodukten das Wachsen von mobilen Daten vereinfachen

iNAND Embedded Flash Drives bieten Datenverarbeitungsleistungen und hohe Speicherkapazitäten. (Quelle: Western Digital Corporation)

Desweiteren stellte die Western Digital Corporation ein neues Portfolio zukunftsweisender iNAND Embedded Flash Drives vor, mit denen Smartphone-User das gesamte Potenzial der heutigen datenzentrierten Anwendungen nutzen können. Diese bieten Datenverarbeitungsleistungen und hohe Speicherkapazitäten.

Eingebaut in Smartphones und flache Computing-Geräte, erweitern sie die Bandbreite an anspruchsvollen Anwendungen wie Augmented Reality, hochauflösende Videoaufnahmen und Social-Media-Anwendungen, und andererseits Erlebnisse im Bereich der aufkommenden künstlichen Intelligenz und des IoT am Edge.

Das Volumen, die Geschwindigkeit, die Vielfalt und der Wert der Daten wachsen exponentiell und entwickeln sich quer über Big Data, Fast Data und persönliche Daten.


“Wir schätzen, dass die durchschnittliche Speicherkapazität eines Smartphones bis Ende 2018 weltweit über 60 Gigabyte betragen wird”, äußert sich Neil Shah, Research Director of Devices and Ecosystems bei Counterpoint Research.


iNAND 8521 EFD und  iNAND 7550 EFD 

Der iNAND 8521 EFD ist für die datenintensivsten Nutzer. Hier wird die UFS 2.1-Schnittstelle sowie die neue SmartSLC-Technologie der 5. Generation von Western Digital verwendet, um bis zu doppelt so schnelle sequentielle Schreibgeschwindigkeit zu erzielen. Der iNAND 7550 EFD ist für flinke Mainstream-Smartphones mit hoher Kapazität. Hier können Hersteller im Mobilbereich kosteneffektive Smartphones und Computing-Geräte produzieren, die über eine überragende Speicherkapazität verfügen.

Die iNAND 8521 und iNAND 7550 EFDs werden unter der Marke SanDisk vertrieben. Sie zählen zu den neuesten Mitgliedern der iNAND-Familie, auf die seit über einem Jahrzehnt alle großen Smartphone- und Tablet-Hersteller vertrauen.

 

Quelle Titelbild: Western Digital Corporation

Dieser Beitrag basiert in Teilen auf Pressemitteilungen der
Western Digital Corporation vom 1. und 6. Dez. 2017.

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