27. März 2015

Darum verhindert alte Software Ihre Businessentwicklung

Business und IT gehören heute immer enger zusammen. CIOs wollen daher 2015 auf Softwaremodernisierung setzen – nur dann gelingen IT-Anwendungen aus der Cloud. Und das ist auch betriebswirtschaftlich sinnvoll.

Eine typische Aufteilung des IT-Budgets eines größeren Unternehmens sieht so aus: Nur ein Drittel wird in Veränderungs- und Zukunftsprojekte investiert. Zwei Drittel des Budgets fließen in die Aufrechterhaltung des IT-Betriebs.

Die Ursache: Viele Unternehmen haben noch alte Software. Diese ist nicht nur teuer und häufig ein Sicherheitsrisiko, sondern hält die Unternehmen auch von zukunftsweisenden Projekte ab. Das hat das Wirtschaftsanalystenhaus Lünendonk in einer Studie herausgefunden.

Für CIOs an erster Stelle: Software-Modernisierung

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Mario Zillmann, Leiter Professional Services beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk. Quelle: Lünendonk.

Die Studie, die das Analystenhaus unter rund 40 Großunternehmen durchführte, besagt: Je mehr Zeit und Budget Sie für die Wartung älterer Software aufwenden müssen, desto weniger Budget und Ressourcen bleiben für die Realisierung zukunftsweisender Projekte übrig. Damit entsteht ein Teufelskreis: Neue Projekte werden unter höchster Priorität vorangetrieben und umgesetzt, wobei wiederum für eine saubere Dokumentation und Architektur nur wenig Zeit kalkuliert ist.

Folgerichtig: „Tatsache ist, dass CIOs 2015 der Softwaremodernisierung die höchste Investitionspriorität einräumen“, so Mario Zillmann, Leiter Professional Services beim Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk.

Das zeigt auch die Infografik:

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Softwaremodernisierung steht auf Platz eins der Investitionsthemen. Quelle: Lünendonk.

 

Standardisierung und mobiles Arbeiten via Cloud werden immer wichtiger

Fast die Hälfte der CIOs gehen davon aus, dass die Mehrzahl der IT-Anwendungen in Zukunft aus der Cloud kommen werden. Auch zukunftsweisenden Projekte wie Multi-Channel-Vertrieb, Big Data oder Prozessautomatisierung sind kaum denkbar ohne die Cloud. Genauso wenig: mobiles Arbeiten oder Standardisierung der IT-Lösungen. Den CIOs ist bewusst: Gerade aufwändig miteinander verbundene Einzellösungen führen zu längeren Durchlaufzeiten in den IT- und Geschäftsprozessen, verlangsamen oder behindern sogar Automatisierungsfortschritte.

Das soll den CIOs zu Folge daher noch stärker kommen:

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Standardisierte IT-Prozesse machen modernes Arbeiten möglich. Quelle: Lünendonk.

 

Unterstützung von Cloud-Dienstleistern

Wie meistern Unternehmen die Umstellung auf moderne Software? Gerade bei größeren Unternehmen sind Migration besonders zeitintensiv und können Monate in Anspruch nehmen. Externe Unterstützung vor allem durch spezialisierte Cloudanbieter, die Erfahrung mit der relativ neuen Technologie haben, ist empfehlenswert. Schließlich: Langfristig bietet die Cloud Einsparungspotential. Wichtig ist daher ein Partnerunternehmen, das die Geschäftsprozesse des Unternehmens versteht und die Konzeption einer IT-Anwendungslandschaft entsprechend eng am Kunden ausrichtet.

Den passenden Cloud-Anbieter für Ihr Business finden Sie hier.

Die Studie von Lünendonk finden Sie unter diesem Link.

 

Quelle Header-Bild: Pixabay

 

Dieser Artikel wurde von Doris Breitenreuter verfasst. Sie ist zuständig für Business-IT-Themen bei der Münchner Kommunikationsagentur Evernine. Regelmäßige Veröffentlichungen für IT-Magazine wie T3N Digital Pioneers und ChannelPartner gehören zu ihrem Repertoire. Twitter: @breitenreuter