19. Juni 2015

Die Smartwatch taugt nur als Fitnesstracker

Deutsche nutzen Wearables vor allem zum Sport. Doch bleiben sie auf diese Funktion beschränkt?

Nach der Arbeit noch Sport treiben, um sich fit zu halten – am liebsten eine Runde Joggen gehen – das nehmen sich viele Deutsche vor. Doch wie viele Kilometer habe ich heute zurückgelegt, und wann setzt bei mir die Fettverbrennung ein? Antworten, die sich Deutsche von Smartwatches und Fitness-Apps holen, so eine Umfrage des Branchenverbands BITKOM.

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Fitnessinfos stehen bei Deutschen hoch im Kurs. Quelle: BITKOM

Wearables gehört die Zukunft: Rund 40 Prozent der Deutschen interessieren sich dafür, eine intelligente Armbanduhr, die sich mit dem Smartphone verbindet, zu nutzen.

Doch welche Funktionen nutzen die Deutschen in Verbindung mit der Smartwatch am liebsten? Die Mehrheit, sieben von zehn Deutschen, will eingehende Nachrichten auf einer Smartwatch abrufen. Darunter dominieren E-Mails, Whatsapp, Facebook oder sogar noch die SMS.

Fitness ganz oben

55 Prozent wünschen sich, dass ihnen Apps Informationen zu ihrer Fitness anzeigen. Aber auch das Messen von Gesundheitsdaten steht hoch im Kurs. Im Notfall, beispielsweise bei einer gefährlich geringen Pulsfrequenz des Trägers, schlägt die Anwendung sofort Alarm. Jeder dritte Deutsche möchte diese Funktion nutzen.

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Featurewahn schön und gut. Dass Smartwatches wirklich an unseren Handgelenken landen, passiert noch eher selten. Warum? Jeder dritte findet den aktuellen Preis zu hoch und ebenfalls 30 Prozent haben Angst vor Datenmissbrauch.

Titelbild: Pixabay