16 September 2016

Ein neuer IT-Standort der Telekom treibt die Nachfrage nach Cloud-Diensten enorm in die Höhe. Durch die Errichtung von drei weiteren Rechenzentrums-Modulen verwandelt sich der Standort Biere in ein internationales Drehkreuz mit 150 Prozent mehr Cloud-Kapazitäten und höchstem Datenschutzniveau.

T-Systems, die Großkundensparte der Deutschen Telekom, baut mit der heutigen Grundsteinlegung für die Erweiterung des Rechenzentrums in Biere den Cloud-Standort Deutschland weiter aus. Seit der Inbetriebnahme des Zwillings-Rechenzentrums in Biere und dem nahen Magdeburg im Jahr 2014 ist die weltweite Nachfrage nach Cloud-Diensten weiter stark gewachsen. Etwa 600 Großkunden nutzen derzeit sichere Cloud-Dienste von T-Systems, darunter international tätige Konzerne wie Shell oder Daimler.

Fertigstellung für 2018 geplant

Im Verbund der weltumspannenden Rechenzentrums-Infrastruktur der Deutschen Telekom nimmt der Zwillingsstandort Magdeburg/Biere die Rolle eines wichtigen Datendrehkreuzes ein. Mit der Errichtung von drei weiteren Rechenzentrums-Modulen werden die Cloud-Kapazitäten nun am Standort Biere um 150 Prozent erweitert. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2018 geplant.

Bild: Evernine / Lenz Noelkel

Deutschland wird zunehmend der zentrale Standort für Rechenzentren. (Bild: Evernine)

„Das Rechenzentrum in Biere hat sich im nationalen und internationalen Markt so gut etabliert, dass die derzeitigen Kapazitäten schon ausgebucht sind. Das zeigt, dass High-Tech-Projekte wie unser digitales Herz Europas am Standort Deutschland möglich sind. Wir beweisen damit auch, dass sich solche Investitionen hierzulande auszahlen und dadurch Technologie-Kompetenz in Deutschland gehalten wird.

Jetzt konzentrieren wir uns weiter darauf, eine IT ohne jegliche Ausfälle zu bieten. Das ist der Wunschtraum unserer Branche und wir wollen diejenigen sein, die dem am nächsten kommen“, sagt Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer T-Systems, verantwortlich für IT Division und Telekom Security.

„Was hier in Biere entstanden ist und entsteht, ist ein Vorzeigeprojekt erster Güte. Sachsen-Anhalt spielt damit im IT-Bereich in der europäischen Meisterklasse mit. Dass die Deutsche Telekom unser Land als Standort für ihr Datacenter ausgewählt hat und es nun weiter ausbaut, macht uns stolz. Zugleich zeugt es davon, dass Unternehmen bei uns beste Standortbedingungen vorfinden“, sagt Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt.


Wussten Sie? Die Deutsche Telekom zählt zu den europaweit führenden Cloud Anbietern. Im Bereich der Kundenzufriedenheit zählt T-Systems im dritten Jahr in Folge  zu den besten zehn Prozent aller ICT-Service Provider.


 

Höchster Datenschutz und niedrigster Energieverbrauch

Für den zweiten Bauabschnitt des „High-Tech Fort Knox“ gelten unverändert strenge Datenschutz-Maßstäbe: Die Gebäude sind durch modernste Sicherheitsanlagen geschützt und der Zutritt wird streng kontrolliert. Der Zugang zu den Servern ist nur über Hochbrücken möglich.

Leistungsstarke Notstromaggregate sichern die Stromversorgung ab. Darüber hinaus schützt die Telekom ihre Netze und Rechenzentren auf höchstem technischen Niveau vor Hacker-Angriffen und Cyberattacken.

Der Neubau wird ebenfalls mit knapp 30 Prozent weniger Energiebedarf gegenüber vergleichbaren Einrichtungen auskommen und einen Energiemix mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen. Das Niedrigenergie-Rechenzentrum erreicht einen vorbildlichen PUE-Wert (Verhältnis der insgesamt verbrauchten Energie zum Energieverbrauch der Rechner) von 1,3. Ältere Rechenzentren kommen auf 1,8 und mehr.

 

Bildquelle: Telekom