17. Mai 2018

Drei Viertel der Deutschen fordern digitalen Arbeitsplatz

Geschäftsführer wollen zumeist, dass Ihr Unternehmen fit für die Zukunft ist. Beim Thema “digitaler Arbeitsplatz” sind sie sich mit Ihren Mitarbeitern einig – rund 75 Prozent fordern einen zeitgemäßen und mobilen Arbeitsplatz.

Mobile Technologien sind entscheidend für die Kommunikation sowohl mit den Kunden als auch der Mitarbeiter untereinander in den Firmen. Einige haben in der digitalen Transformation bereits viele Schritte erfolgreich absolviert, andere sind mittendrin oder noch in der Planungsphase. 

Crisp Research_AG_Studie 2018

Über 75% halten den Ansatz eines digitalen Arbeitsplatzes in der Umsetzung für relevant. Quelle: Crisp Research AG/ Studie 2018

4 Säulen des digitalen Arbeitsplatzes

Der digitale Arbeitsplatz dient als Basis, um sich den Herausforderungen des digitalen Wettbewerbs zu stellen und die Mitarbeiter- und Kundeninteraktion auf die nächste Stufe zu befördern. Welche Anforderungen muss ein digitaler Arbeitsplatz erfüllen? Welches sind die wichtigsten Ziele bei seiner Gestaltung? Und in welche Bereiche der Digitalisierung fließen künftig die meisten Investitionen? Die maßgeblichen Ziele jedoch, die bei der Ausgestaltung eines digitalen Arbeitsplatzes verfolgt werden, sind vor allem:

❚ Kommunikation – Unified Communication-Lösungen bzw. Voice- Calls, Video, Chats, soziale Netzwerke, aber auch die klassische E-Mail. Das Verhältnis zwischen Desktop und mobilen Endgeräten verschiebt sich zunehmend auf den ortsunabhängigen Kanal.

❚ Teamwork / Collaboration – Austausch und Bearbeiten von Informationen und Daten untereinander mittels Collaboration-Lösungen in Echtzeit. Zu diesen Collaboration-Lösungen zählen vor allem Filesharing-Lösungen, Projektmanagementsoftwares, Social Intranets oder bereits Cloud-basierte Office- und Produktivitätsplattformen, die gemeinsames Arbeiten an einem Dokument ermöglichen.

❚ Produktivität – Im Übergang zum Bereich Produktivität ist vor allem das Cloud-basierte Office, zum Beispiel Microsoft Office 365 oder Google G Suite, eine gute Schnittstelle. Programme für Design, wie die Adobe Suite aber auch Kalender- und Taskmangement- Lösungen kommen zum Einsatz.

❚ Management / Sicherheit – Über alle Bereiche hinweg müssen die Management-Werkzeuge und Sicherheitsstandards greifen, damit keine undichte Stelle im System auftritt und über alle Speicherorte (Data at Rest) und Übertragungswege (Data in Motion) die Zugriffsrechte und notwendige Schutzmaßnahmen greifen.

Weltweite Arbeitsteilung vorleben, schnell Wissen entwickeln und auf die individuelle Nachfrage-Flut der Kunden reagieren können: wo bisher große Unternehmen und Technologiekonzerne den Ton angegeben haben, beginnen auch KMUs und Mittelständler die Chancen des digitalen Arbeitsplatzes für sich zu adaptieren.

Durch den Einsatz neuer Plattformen und Lösungen, die eine agile und flexible Arbeits- und Kommunikationsgrundlage darstellen, fordern sie die eigenen Reihen im digitalen Wettbewerb heraus: Onlineshops, die sich nicht an Öffnungszeiten orientieren und 24 Stunden-Shopping ermöglichen. Startups ermöglichen ihren Mitarbeitern mithilfe von Apps Aufträge zu verwalten, zu kommunizieren und machen sie so digitaler und agiler. Aber auch Handwerker oder Fliesenleger, als nur eine von vielen Stellvertreter-Gruppen der typischen KMU-Betriebe, nutzen heute Smartphone und Tablet, um diese für Planung, Kalkulation und Beratung vor Ort zu verwenden und mit Kunden zu teilen.

Crisp Research AG/ Studie

Arbeitsplatz der nächsten Generation sieht vor, dass der Arbeitsplatz hochgradig vernetzt sein wird. Crisp Research AG/ Studie 2018

Die schnelle Umsetzung einer modernen, vernetzten Kollaborationslösung hat schon heute bei KMUs und Mittelständlern höchste Priorität. So wollen 59 Prozent schon innerhalb der nächsten 24 Monate einen Arbeitsplatz der nächsten Generation etabliert haben. Durch die zunehmenden Anforderungen an Mobilität, Flexibilität und user-basierte Abrechnungsmodelle sowie neueste Standards in der Collaboration, wird die Frage nach entsprechenden Cloud-Services als logische Weiterentwicklung der bisherigen Suites immer lauter. 

Weitere Informationen sowie fundierte Einblicke anhand konkreter Beispiele in die Art und Weise, wie kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland ihren digitalen Arbeitsplatz zukünftig gestalten, liefert Ihnen die Studie Digitale Arbeitsplatzgestaltung – Hub für vernetztes Arbeiten“.


Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung von Crisp Research AG
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Quelle Titelbild: iStock / courtneyk