22. August 2018

Künstliche Dummheit und natürliche Intelligenz

Die Daimler und Benz Stiftung unterstützt wissenschaftliche Projekte, die die Gesellschaft in Zukunft maßgeblich beeinflussen werden. Über diese Projekte informiert die Stiftung nun in Form von Video-Audio-Podcasts.

Wissenschaft an den Menschen bringen. Das hat sich die Daimler und Benz Stiftung zur Aufgabe gemacht und stellt ausgewählte wissenschaftliche Vorträge nun als Video-Audio-Podcast auf ihrem YouTube Kanal zur Verfügung. Die Vortragsreihe kann einfach und überall abgerufen werden und bietet bahnbrechende Informationen und Anregungen für die Zukunft der Gesellschaft.

Die Kopplung von künstlicher Dummheit und natürlicher Intelligenz

Einer der bahnbrechenden Vorträge beschäftigt sich mit dem Thema Neurorobotern und deren Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz. Wie Dr. Florian Röhrbein, Privatdozent am Lehrstuhl für Echtzeitsysteme und Robotik an der TU München und Herausgeber der Zeitschrift „Frontiers in Neurorobotics“, in seinem Vortrag erklärt, bleiben die heutigen Systeme mit künstlicher Intelligenz weiter hinter den gesetzten Erwartungen zurück. Aus diesem Grund soll das europäische Großforschungsprojekt „Human Brain Project“ neue Impulse setzen. Das Ziel ist ein eine möglichst präzise elektronische Simulation des menschlichen Gehirns zu erschaffen, indem man versucht das Wissen über neuronale Verschaltung in Algorithmen zu transformieren.

Durch die „Gehirn-inspirierten Kontrollstrukturen“ soll einen Neuroroboter entstehen, der nicht nur intelligenter ist, sondern auch aktiv auf seine Umgebung einwirken kann. Mehr Informationen über den aktuellen Stand der Forschung und die ethischen Aspekte und Auswirklungen dieser Entwicklung werden von Dr. Florian Röhrbein in seinem Vortrag erläutert.

 

 

 

Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung der Daimler und Benz Stiftung.

Titelbild: iStock/ PhonlamaiPhoto