27. März 2019

Trendthema End-to-End Managed Services und SD WAN – KAEMI

Ein immer populärer im Netzwerkumfeld: Software-defined WAN. Der Managed Services Provider KAEMI mit Sitz in Berlin stellt den B2B-Kunden SD-WAN über die Cloud als Infrastructure-as-a-Service ganzheitlich end-to-end zur Verfügung. Das Unternehmen bietet damit eine hoch skalierbare Lösung für alle Geschäftsprozesse und sichert sie proaktiv ab. Auch das Partnergeschäft wird bei KAEMI großgeschrieben.

Berlin hat mehr Brücken als Venedig. Keine ist schöner als die Oberbaumbrücke, die Kreuzberg und Friedrichshain verbindet und Wahrzeichen des 2001 vereinten Bezirks ist. Das über 125 Jahre alte neogotische Bauwerk ist auch Kulisse für viele IT-Unternehmen in der Bundeshauptstadt und Kapitale  der Startup-Branche, die sich in der Nähe angesiedelt haben. So auch die KAEMI GmbH, einer der führenden Anbieter von Managed Services End-to-End in den Bereichen Netzwerk, IoT-Infrastruktur, Desaster Recovery und Arbeiten 4.0 für mittelständische Unternehmen.

SD-WAN als Managed Service voll im Trend

Auch Startups werden angesprochen, da diese sich in der Regel keine Gedanken um die IT machen wollen und auch keine oder nur wenige „Altlasten“ von Legacy-Systemen haben. Somit können wichtige Zukunftsprojekte zusammen mit dem Kunden zum Teil auch „auf der grünen Wiese“ gestartet werden, was wesentlich günstiger und meist auch zielführender ist.

Nachdem KAEMI sich als Managed Service Provider (MSP) etabliert hat, ist SD-WAN schnell zu einem der wichtigsten Angebotsschwerpunkte geworden. Die Nachfrage nach einer Alternative zu teuren MPLS-Verbindungen ist groß. Denn das Software-Defined Wide Area Network ist in vielen, wenn nicht den meisten Fällen die beste Antwort auf die Netzwerkanforderungen für die Digitale Transformation. Das Traffic-Management ist von der Hardware entkoppelt und wird rein durch die Software gesteuert. Die Intelligenz steckt folglich nicht mehr in den Routing-Protokollen, sondern im Software-Layer. Dabei versteht es KAEMI, SD-WAN auch in Multi-Cloud-Szenarien einzubinden, so dass B2B-Kunden ihre unternehmenskritischen Daten weiter in der Private Cloud oder on-premise (mit eigenen Bordmitteln) vorhalten können.

Kontextsensitives Routing

Dabei kann KAEMI ein Hybrid-WAN aufbauen, das unterschiedlichsten Zugangskanäle nutzt und zu einem logischen Kanal bündelt. KAEMI will teure MPLS-Leitungen (Multiprotocol Label Switching) als „VIP-Autobahn“ für latenzkritische Anwendungen auch nicht ersetzen. Vielmehr geht es darum, je nach Anwendung oder Dienst und je nach Güte oder Stabilität des zur Verfügung stehenden Netzes via kontextsensitives Routing jeweils den optimalen Übertragungsweg zu nutzen. Dies kann auch eine günstigere xDSL-, Kabel- oder Ethernet- beziehungsweise eine Satelliten-, LTE oder künftige 5G-Verbindung sein.

Das Netzwerk wird dadurch zusammen mit dem effizienten Traffic-Management von KAEMI hoch agil, performant und redundant sicher. Der Traffic-Manager as-a-Service wertet ständig den Datendurchsatz aus und misst alle relevanten Leistungsparameter einschließlich Systemauslastung und Ressourcenbedarf, um automatisch die optimale Anbindung auszuwählen. E-Mail-Verkehr oder Daten-Backup benötigen zum Beispiel keine MPLS-Leitung. Andere Verbindungswege wie LTE oder künftig 5G reichen dafür aus und können MPLS entlasten. KAEMI-Geschäftsführer Sven Launspach spricht hier von „MPLS Offloading“ und nennt das als eine von vielen Möglichkeiten, die sein Unternehmen mit SD-WAN bietet. Wenn MPLS als „VIP-Autobahn“ für Telefonie vorübergehend oder wie bei manchen Unternehmen gar zur nicht zur Verfügung steht und die Leitung ein hohes Delay- und Jitter-Verhalten zeigt, kann der Traffic Manager von KAEMI im Sinne von „Best for Voice“ zum Beispiel auch auf LTE ausweichen.

End-to-End Managed Services

KAEMI bietet SD-WAN unter anderem als End-to-End Full Managed Service an. Das schließt Beratung, Installation und Monitoring des Betriebs ebenso ein wie die automatisierte Entstörung, das Provider Management, die Wartung und Pflege des gesamten Netzwerktechnologie und regelmäßige Software-Updates. „Den letzten Node managen wir dabei jeweils“, betont Sven Launspach, Gründer und CEO der KAEMI GmbH.

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Quelle Titelbild: uschools / iStock.com