25 Oktober 2020

Zwischen gewünschtem und tatsächlichem Verhalten klaffen häufig große Lücken. Insbesondere wenn es dabei um Angriffe auf die Unternehmensdaten geht, kann es schnell brandheiß werden. Beim mobilen Arbeiten aus dem Homeoffice brauchen Mitarbeiter dringend Unterstützung bei der individuellen Gefahrenabwehr. 

Interessierte Leser haben hier zusätzlich die Möglichkeit sich zu spannenden Webinar-Themen anzumelden. 

Als Einfallstor für Angriffe auf Unternehmensdaten dienen unter anderem Phishing-Mails, die Nutzer verleiten, auf Links zu klicken, die unbemerkt bösartige Erpressungs-Software installieren.  Die größte Gefahr geht von diesen Lösegelderpressern mittels sogenannter Ransomware aus, die die Daten auf dem angegriffenen Rechner verschlüsselt. Die Schäden belaufen sich auf tausende von Euro und können sogar Millionenbeträge erreichen.

Daneben sorgt insbesondere die Betrugsmasche CEO Fraud für hohe Schadenssummen. Bei dieser Variante von Social Engineering geben sich die Täter als Führungskraft im eigenen Unternehmen aus und weisen Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen per E-Mail zum Transfer hoher Geldbeträge an. Die Täter sind häufig aufgrund guter Recherchen erfolgreich und formulieren die Mails mit gefälschten Absendern meist fehlerfrei. Der Automobilzulieferer Leoni wurde Opfer eines solchen Betrugs und um 40 Millionen Euro geprellt.

 

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Die Behörden sind alarmiert: Der aktuelle Lagebericht des Bundeskriminalamts (BKA) mit der Sonderauswertung „Cybercrime in Zeiten der COVID-19-Pandemie“ zeigt, dass im Zeitraum März bis August 2020 unmittelbar nach Beginn der Pandemie zahlreiche Webseiten auffielen. Das BKA warnt davor, dass Cybercrime in Deutschland weiter zunimmt und mehr als 100.000 Zwischenfälle allein im vergangenen Jahr registriert wurden. Weltweit entstanden dadurch Schäden von mehr als 100 Milliarden Euro.

Das BKA rät, bei E-Mails von unbekannten Absendern skeptisch zu bleiben, auch wenn diese den Eindruck erwecken, von einer Behörde, Bank oder Bekannten versandt worden zu sein. Aufforderungen zu Geldzahlungen sollte niemals nachgekommen werden.

Umfassende Sicherheit funktioniert nur mit der „Human Firewall“

Human Firewall

Der Human Firewall ergänzt den technischen Firewall. (Quelle: iStock / gremlin)

Um gegen die Gefahren gewappnet zu sein, sollten Unternehmen eine technisch solide Sicherheitsinfrastruktur aufsetzen, aber auch den menschlichen Faktor nicht vergessen. Antivirus und Firewall bleiben unverzichtbar, müssen allerdings durch weitere Maßnahmen gestützt werden. Der technische Firewall muss durch den Human Firewall ergänzt und die Security Awareness gestärkt werden. Hacker nutzen die Naivität wenig geschulter Angestellter aus, die auf jeden Link klicken und gefälschte Informationen für bare Münze nehmen. Einige müssen erst noch begreifen, dass Sicherheit ein ernstzunehmendes Problem für sie darstellt.

 

Best-Practices-Webinare: Mitarbeiter für Schutzmaßnahmen sensibilisieren

Ein umfassendes und modernes Schulungskonzept, das Informationen spannend, interaktiv und informativ an die Zielgruppe bringt, damit die Informationen aufgenommen werden und haften bleiben.

In unterschiedlichen Webinaren zeigen Experten Ihnen, wie Sie Mensch und Maschine bei der Sicherheit in Einklang bringen.

  • Das Webinar „Social Engineering: Die beliebtesten Angriffswege & Schutzkonzepte für Unternehmens IT“ am 17.12.2020 schildert, wie Cyberkriminelle Social Engineering nutzen. Jeden Tag versuchen Kriminelle vertrauliche Informationen zu stehlen, indem sie Social Engineering und andere Formen der Täuschung einsetzen. Schärfen Sie das Bewusstsein Ihrer Angestellten gegen diese Täuschungsversuche und es ist schon viel gewonnen.

 

  • Am 26.11.2020 zeigen wir Ihnen „Erprobte Sicherheitskonzepte für mobiles Arbeiten“. Die Arbeit außerhalb des Büros bringt neue Herausforderungen. Geräte müssen gesichert sein, um unbefugten Zugriff, Schatten-IT und die Vermischung von privater und beruflicher Nutzung zu vermeiden. Die Einhaltung des Datenschutzes sowie anderer Compliance-Richtlinien muss gewährleistet sein.

 

  • Physische Sicherheitsrisiken: Wenn natürliche Neugier zur Gefahr wird“ lautet das Thema am 15.12.2020. Wir zeigen auf, wie Sie Menschen, Vermögenswerte und Informationen vor physischen Gefahren wie Diebstahl und Manipulation sowie absichtlichen Bedrohungen durch Menschen schützen.

 

Sichern Sie sich jetzt einen Platz in der Best-Practice-Webinar-Reihe. Wählen Sie Ihr favorisiertes Thema und erhalten Sie bereits ab 50,00 € pro Session spannenden Input zur Weiterentwicklung der Informationssicherheit in Ihrem Unternehmen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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Quelle Titelbild: iStock / gilaxia