16 Dezember 2025

Zoom stellt mit dem AI Companion 3.0 eine neue kontext- und ergebnisorientierte Arbeitsoberfläche vor. Der KI-Assistent überwindet die Grenzen klassischer Kollaborationstools, indem er Kommunikation, Dokumente und Aufgaben in einem einheitlichen Arbeitsraum zusammenführt und daraus konkrete Ergebnisse generiert.

Der neue AI Companion 3.0 von Zoom ist in der Lage, Inhalte aus Meetings, Chats, Notizen und Dateien zu analysieren. Basierend auf diesem Kontext erzeugt die KI Zusammenfassungen, Aufgabenlisten, E-Mail-Entwürfe und Prioritätenlisten – automatisch und ohne manuelle Eingaben. Damit reduziert Zoom zeitaufwändige Routineaufgaben auf ein Minimum und schafft Raum für fokussierte Arbeit. 

Neu ist zudem die browserbasierte Arbeitsoberfläche des AI Companion. Sie fungiert als zentrale Schaltstelle, auf der Nutzende Aufgaben definieren, Ergebnisse einsehen und KI-gestützte Workflows steuern können. Anders als bisher, wo KI-Funktionen punktuell in Zoom Meetings oder Chats erschienen, steht nun ein durchgängiges Arbeits-Dashboard im Vordergrund.

KI als aktiver Agent

Der AI Companion handelt zudem nicht mehr nur auf Befehl, sondern übernimmt proaktiv Aufgaben. Nach einem Meeting kann er automatisch Follow-up-Aufgaben anlegen, Entwürfe für Nachrichten versenden oder Tages-Reports erstellen. Diese Fähigkeit, Handlungsschritte zu antizipieren und umzusetzen, markiert einen Schritt weg von reiner Assistenz hin zur agentischen KI. 

Zoom erweitert dafür auch die Verfügbarkeit seines KI-Tools. Der AI Companion 3.0 lässt sich nun direkt im Browser nutzen, unabhängig von einer vollständigen Zoom-Workplace-Lizenz. Teilweise stehen Basisfunktionen kostenlos zur Verfügung, während erweiterte Workflows als eigenständiges Abo buchbar sind.

Technisch basiert die Lösung auf dem Federated-AI-Ansatz von Zoom. Zoom kombiniert dafür eigene Sprachmodelle mit externen Systemen, etwa von OpenAI, Anthropic oder NVIDIA, um je nach Anwendungsfall die passende KI-Leistung zu liefern. 

Integration über Grenzen hinweg

Ein weiterer Fokus liegt auf nahtlosen Verbindungen zu bestehenden Arbeitsumgebungen: Informationen aus Zoom Workplace, aber auch aus externen Diensten wie Google Drive oder Microsoft OneDrive, stehen der KI für Analysen und Automatisierung zur Verfügung. Das erweitert den KI-Kontext über reine Zoom-Interaktionen hinaus und erhöht die Wertschöpfung im gesamten digitalen Arbeitsplatz. 

Zoom adressiert damit mit dem AI Companion 3.0 ein zentrales Bedürfnis vieler Unternehmen: den Arbeitsalltag zu vereinfachen, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen. Durch die Kombination aus automatisierter Analyse, Kontextverständnis und aktiven, agentischen Arbeitsprozessen entwickelt sich Zoom immer weiter vom klassischen Collaboration-Tool-Anbieter zu einer integrierten, KI-gestützten Plattform für produktives Arbeiten. 

 

 

Quelle Titelbild: Cloudmagazin / KI-generiert