Der Markt für mobile Endgeräte ist längst überlaufen. Gerade im Unternehmensalltag halten sich allerdings hartnäckig nur ein paar wenige Größen. Cloudmagazin.com hat das LG G5 getestet und meint: Mehr Smartphone gibt es 2016 mit Sicherheit nicht.
LG G5
Fingerabdrucksensoren, Aluminium-Gehäuse, gebogene Displays oder Kameras auf jeder Seite (manchmal sogar mehr). Wer heute ein Smartphone kauft, der bekommt die Nachwehen eines gesättigten Marktes zu spüren. Den Herstellern fehlt jegliche Kreativität, es wird nur noch edler oder ausgefallener.
Mit dem LG G5 setzen die Südkoreaner in einem Teil allerdings dagegen. Denn das neue Flaggschiff ist das erste modulare Smartphone für den Mainstream. Der Trick: Über eine Schublade lässt sich das Smartphone über verschiedenste Module erweitern. Cloudmagazin.com hat das LG G5 als einer der ersten Magazine in Deutschland in die Hände bekommen und hat das Flaggschiff ausführlich getestet.
High-Performance in Taschenrechner-Größe

(Bild: Evernine)
Beim LG G5 kommt der neueste Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor mit 2,15 Taktrate pro Kern zum Einsatz. Der Vierkern-Prozessor läuft auf einer 64-Bit-Architektur und vier Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt.

Auf Zahlen vertrauen: Das LG G5 schafft es untern den aktuellen Top 10 der Smartphones auf Platz Vier. (Bild: Evernine)
Das Ergebnis dieser gut abgestimmten high-end Hardware kann sich sehen lassen. Das LG G5 kommt im AnTuTu Benchmark (Ranking anhand fixer Werte) auf Platz vier der Top-Smartphones.
Modulare Einsatzmöglichkeiten
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Ein Smartphone mit Schublade? Das gab es noch nie. Akkudeckel aus Plastik, klar. An dieser Stelle war bis letztes Jahr selbst LG ein großer Verfechter des Polymer. Doch beim neuen Alu-Gehäuse war Umdenken gefragt. Die Lösung: Eine Schublade, die Akku, Ladestecker und Lautsprecher vom restlichen Smartphone trennt.
Der Akku lässt sich nach wie vor tauschen. Und zusätzlich gibt es eigentlich unendlich viele Modul-Möglichkeiten. LG gibt hier ein paar Ideen vor. Zum Verkaufsstart gibt es ein Modul mit Kameragriff, Zusatz-Akku und Auslöser. Außerdem kooperiert LG bei seinem zweiten Modul noch mit Bang und Olufsen und bringt einen Aufsatz für verbesserte Soundqualität.
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Aktuell bietet LG zwei „Friends“ für das G5 an. (Bild: Evernine)
Angekündigt wurden bereits auch weitere Module für dieses Jahr, genaue Details gab das südkoreanisches Unternehmen jedoch noch nicht bekannt. Das cloudmagazin.com hofft auf viele spannende Module, mit etwas Glück auch günstigere Module etwa von Drittherstellern.
Display mit gefährlichem Schwung
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Wer sich etwas mit LG auskennt, weiß, dass das südkoreanische Unternehmen zu den Top-Herstellern bei Displays gehört - nicht umsonst bezieht selbst Apple seit Jahren die Bildschirme aus Südkorea.
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Und auch bei G5 hat sich LG wieder mit Qualität verausgabt. Der Bildschirm löst mit 1440 mal 2560 Pixel bei einer Pixeldichte von 554 ppi auf. Geschützt wird der Bildschirm durch das neueste Gorilla Glass 4. Hervorragender Kontrast und satte Farben erwecken den 5,3 Zoll Bildschirm zum waren Multimedia-Begleiter.
Auch praktisch: Dank Allways-On Option zeigt das G5 immer die Uhrzeit und eingehende Nachrichten an. Pro Stunde verbraucht dieses Feature nur etwa 0,8 Prozent des Akkus. Dafür lässt sich mit einem Blick die Uhrzeit ablesen, ohne das Display zu aktivieren.
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Doch Vorsicht ist geboten: So schön das Curved-Display sich nach oben hin abrundet, so groß ist die Gefahr, dass das Smartphone aus den Händen rutscht. Denn auf der Oberseite laufen Display und Rahmen so flach zusammen, dass das Smartphone gerade beim Griff in die Hosentasche nicht gut gehalten werden kann.
Das Ergebnis ist der Redaktion vom cloudmagzin.com schmerzhaft selbst widerfahren. Das G5 fällt herunter, der Bildschrim zersplittert trotz Gorilla Glass 4. Deshalb der Ratschlag nach diesem kleinen Selbsttest: Das LG G5 niemals an der Oberseite festhalten.
Zwei Kameras, flexibler als eine DSLR
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Fazit: Ein neuer Stern am Flaggschiff-Firmament
Es ist nicht immer einfach eine Marke zu etablieren. Erst recht nicht, wenn die Konkurrenz auf Namen wie Apple oder Samsung hört. Doch LG beweist seit dem ersten Smartphone der G-Serie, dass man nach ganz oben möchte.
Nach einem hübschen Lederrücken beim LG G4 kommt mit dem G5 nun das erste Smartphone aus Aluminium – mit vielen Raffinessen. Zwei scharfe Rückkameras für, eine Akkuschublade und ein ultrascharfes Curved-Display gehören zu den Eye-Catchern des G5.
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Ranking: 5 von 5 Wolken
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Update [26.04.2016]
Die LG Friends sind bei uns in der Redaktion eingetroffen. In den kommenden Tagen werden Sie hier dann noch detaillierte Informationen zu den Add-Ons CAM Plus, 360 CAM und LG 360 VR lesen.
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Mit den Zusatzmodulen kommen Konsumenten in den vollen visuellen Genuss. (Bild: Evernine)Quelle Titelbild: Evernine