27. September 2016

5 Schritte für den Einstieg in die Cloud

Für viele mittelständische Unternehmen stellt die Migration in die Cloud immer noch eine große Herausforderung dar. Oft fehlt ihnen das nötige Knowhow oder es bestehen Bedenken bezüglich der Datensicherheit. Wir zeigen, wie der Einstieg dennoch ohne Probleme gelingt.

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Fest steht, dass erstmals die Mehrheit der Firmen hierzulande Cloud-Dienste nutzt, so das Ergebnis des jährlich erscheinenden Cloudmonitors für 2016. Um rasante 10 Prozentpunkte ist der Anteil der Cloudnutzer im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, zeigt darin der Digitalverband Bitkom. Viele weitere Firmen diskutieren zudem den Einsatz der Cloud und sie tun gut daran, das Thema endlich mit auf die Agenda zu nehmen.

Gerade Führungskräfte sollten ein beträchtliches Interesse daran haben, ihre Informationstechnik in eine Cloud-Umgebung auszulagern. Kostenreduktion, schnellere Skalierbarkeit und hohe Flexibilität im Alltag sind nach wie vor die größten Argumente. An die Digitalisierung und eine langfristige Marktpräsenz ist ohne die Cloud für viele Unternehmen zudem kaum zu denken, wie eine aktuelle Statistik von KPMG belegt.

Cloud Computing im Zeitvergleich

Aber: Kann die Cloud so sicher sein, wie die eigene IT-Infrastruktur? Und wie schaffen gerade mittelständische Unternehmen den Umstieg ohne die befürchtete Komplexitätssteigerung bei der IT?

Wir zeigen in 5 Schritten, wie der einfache und sichere Einstieg in die Cloud gelingt.

 1)          Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur

Auf dem Weg in die Cloud gilt es im ersten Schritt herauszufinden, welche Dateien und Applikationen sich überhaupt für die Migration in die Cloud eignen. Oft haben Unternehmen an bestimmte Anwendungen besonders hohe Sicherheitsansprüche, wie beispielsweise an das ERP-System. In solchen Fällen sollten Daten und Anwendungen nur unter bestimmten Voraussetzungen, oder sogar nur teilweise ausgelagert werden.

Neben der Software IT sollte jedoch auch die bestehende Hardware genau unter die Lupe genommen werden. Hier sollten Sie sich beispielsweise folgende Fragen stellen:

●  Welche Systeme sind überhaupt im Unternehmen?
●  Welche werden genutzt?
●  Was benötigt mein Unternehmen, um sich auf die Cloud vorbereiten zu
können / was kann abgeschafft werden?

Experten-Tipp von Bright Skies #1: Achten Sie auf Cloudanbieter mit expliziter Beratungskompetenz, die unter anderem bei Ihren Sicherheitskriterien und der IT-Analyse unterstützen können.

 

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2)          Beratung zu allen verfügbaren Möglichkeiten

Ist die Entscheidung für die Migration erstmal gefallen, fragen sich viele Unternehmen: Wo fängt man an? Um nicht allein vor dieser wichtigen Frage zu stehen, sollten Sie sich wohl in den meisten Fällen Kompetenz in Form von Beratungshäusern mit ins Boot holen.

Der Grund: Reine IT-Dienstleister gibt es wie Sand am Meer, doch nur wenige können den Status quo, Bedarfe und Ziele der Kunden analysieren, wie etwa ein zertifiziertes Beratungshaus. Doch auch hier ist es nicht immer einfach, den richtigen Partner bei der Digitalisierung zu finden. Cloudmagazin.com rät auf folgende Punkte bei der Beratungskompetenz von IT-Dienstleistern zu achten:

●  Umfangreiche und langjährige Beratungsexpertise
●  Langjährige Branchenerfahrung der einzelnen Berater
●  Breit aufgestellte Hersteller-Lösungen
●  Gute Partnerkompetenzen

Experten-Tipp von Bright Skies #2: Nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch die Risiken sollten bei der Beratung durch den Cloudanbieter ihren Platz haben.

 

3)          Schritt für Schritt in die Cloud

Als Einstieg in die Welt des Cloud Computing bieten sich vor allem Public Cloud Lösungen an. Nicht umsonst werden Office-Anwendungen, gefolgt von Groupware- und branchenspezifischen Anwendungen bereits am häufigsten eingesetzt, wie auch Bitkom herausstellt. Sie lassen Unternehmen flexibler und mobiler arbeiten.

Public Cloud SaaS

Zudem haben die meisten Unternehmen besonders bei Collaboration Tools wie etwa Office 365 Anwendungen relativ geringe Anforderungen an die Sicherheit. Wer diese Anwendungen auslagert, senkt nicht nur Kosten, sondern steigert auch maßgeblich die Flexibilität des Unternehmens. Ein Vorbild an dieser Stelle ist Google oder auch die neue Microsoft Deutschlandzentrale in München. Hier haben Mitarbeiter keinen festen Arbeitsplatz. Sie arbeiten von überall.

Experten-Tipp von Bright Skies #3: Gerade wenn sich Unternehmen der Strategie eines mobilen Arbeitsplatzes annehmen, müssen Security-Themen angesprochen werden. Achten Sie deshalb bei der Wahl Ihres Cloudanbieters etwa auf Angebote, bei denen End-to-End Verschlüsselung und Backup-Lösungen im Vordergrund stehen – egal ob sich Ihre Daten On-Premise oder bei Ihnen in der Cloud befinden sollen.


4)          Implementierung der neuen Cloud-Architektur

Viele Entscheider hören von Ihrer IT-Abteilung beim Stichwort „Cloud“ immer noch: „Sie macht alles noch komplizierter“. Ein konsistenter IT-Support könne so kaum mehr gestemmt werden.

Ursache ist häufig ein Prinzip, das aus On-Premise-Zeiten wohl bekannt ist. Wirft man einen Blick in die Unternehmens-IT, besteht diese aus Schichten technologischer Vergangenheit. Die Koexistenz der unterschiedlichsten Systeme macht die Wartung und Implementierung neuer IT so komplex.

Tatsächlich ist die Einführung der Cloud also eine Frage der Projektplanung. Die Implementierung der IT aus der Wolke kann dann im Gegenteil für eine Senkung der Komplexität sorgen. Wichtig ist, dass alte Strukturen dafür stillgelegt werden und die IT standardisiert wird. Das spiegelt sich entsprechend auch langfristig positiv in den IT-Kosten wieder, da die IT deutlich flexibler agieren kann.

Wem es zu aufwendig erscheint, die Unternehmens-IT nach der Migration selbst zu administrieren, der kann hierfür auf Support Services der Beratungshäuser zurückgreifen.

Experten-Tipp von Bright Skies #4: Achten Sie bei Ihrem Cloudanbieter auf hochwertige Partnerschaften zu Herstellern wie Microsoft, VMware oder Red Hat, um für alle aktuellen sowie zukünftigen Anforderungen gerüstet zu sein.

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5)          Digitale Absicherung durch Backups

Auch weiterhin steht beim Thema Cloud die IT-Security von Unternehmen ganz besonders im Fokus. Eine einfache und effektive Möglichkeit, wichtige Daten und Systeme einer Organisation zu schützen, stellt eine professionelle Backup-Strategie dar.

Insbesondere in elementaren Bereichen wie Buchhaltung oder CRM-System ohne Backup-Politik zu arbeiten ist heute kaum mehr denkbar. Durch die „digitale Versicherung“ wird auch im Falle eines Cyberangriffs oder Server-Ausfalls die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens gewährleistet – vor allem dann, wenn bei Verlust der Daten völliger Stillstand droht.

Experten-Tipp von Bright Skies #5: Jede Lösung gibt es heute „as a Service“. So sollten Sie auch Ihren Berater fragen, welche Möglichkeiten von BaaS (Backup as a Service) er bei Ihnen sieht.

 

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