12 Oktober 2016

Wenn es um das Business-Smartphone geht, dann müssen heute oftmals zwei Funktionen richtig gut sein: der Akku und die Kamera. Genau das verspricht auch das chinesische Device Xiaomi Redmi Pro. Cloudmagazin.com hat das Edel-Handy getestet.

Sagt Ihnen Xiaomi etwas? Wenn nicht, dann wird es nun allerhöchste Zeit. Denn dieser chinesische Hersteller bringt immer mehr Endgeräte auf den Markt, die nicht nur hochwertig und kostengünstig, sondern vor allem innovativ und edel sind.

Halten Sie beim nächsten Besuch Ihrer Suchmaschine etwa einmal Ausschau auf folgende Geräte von Xiaomi:

✔ Wearable: Mi Band 2
✔ Actioncam: Yi Cam
✔ Smartphone: Mi 5
✔ Kopfhörer: Piston 3

Doch zurück zum Thema. Vom chinesischen Onlineshop gearbest.com kam jüngst das brandneue Xiaomi Redmi Pro in die Redaktion eingeflogen. Wir haben das Device für den Unternehmenseinsatz getestet und verraten hier alle Vor- und Nachteile.

Hervorragendes Display und ein maskuliner Rücken

Lange Akkulaufzeit und starke Performance

WerGut gesichert

Gerade im Business-Einsatz müssen Smartphones sicher sein. Firmendaten sollen nicht von Fremden eingesehen werden können, bei Diebstahl des Telefons muss alles abgesichert sein.

Die aktuell wohl bequemste Variante dürfte ein Fingerabdrucksensor sein. Und dieser ist beim Xiaomi Redmi Pro richtig gut gelungen. Eingearbeitet in den Home-Button erkennt der Fingerabdrucksensor jeden beliebigen Fingerabdruck auf Anhieb.

x1Das günstigste Smartphone mit Dual-Kamera

Für gerade einmal 220 Euro gibt es mit dem Xiaomi Redmi Pro das aktuell wohl günstigste Smartphone mit Dualkamera.

Hier sorgen eine 13 Megapixel Kamera kombiniert mit einer 5 Megapixel Kamera für herausragende Tiefenschärfe und ungewöhnlich starke Kontraste. Die Bilder erinnern teilweise eher an Aufnahmen mit einer DSLR. Besonders spannend wird das, wenn der Nutzer die Kamera im manuellen Modus nutzt und etwa ISO-Werte und Belichtungszeit individuell regelt.

Doch so gelungene Bilder die Dualkamera auch liefern kann, Sie wirkt in vielen Situationen noch nicht ausgereift. So stört es vor allem, dass der Autofokus nahe Objekte nur teilweise scharf bekommt. Bei Nachtaufnahmen ist zudem häufig ein unschönes Bildrauschen auszumachen.

 Richtig spannend wird die Kamera des Xiaomi Redmi Pro im manuellen Modus. (Bild: Evernine)[/caption]

Und auch die Frontkamera mit acht Megapixel überzeugt nicht. Hier wird kaum ein Bild scharf.

Unser Fazit zur Kamera: Die Dualkamera kann sehr spannende Ergebnisse liefern. Im alltäglichen Gebrauch erweist sie sich jedoch als umständlich bedienbar. Die Frontkamera hingegen ist teilweise vollständig unbrauchbar, was bei acht Megapixel eigentlich unerklärlich ist. Wir nehmen aktuell an, dass hier die Software für die Kameras noch nicht gut abgestimmt wurde; hoffentlich wir das noch mit einem Update behoben.


<h2 srcset=Geeignet als Business-Smartphone?

title Trotz 3,5 Sternen im Ranking - das Xiaomi Redmi Pro ist ein Must have für Fans langer Akkulaufzeiten und flotter Performance. (Bild: Evernine[/caption]

Das Xiaomi Redmi Pro bringt eigentlich alles, was man sich im Arbeitsalltag wünschen kann. Lange Akkulaufzeiten, hochwertiges Design, ein großes Display und starke Hardware überzeugen. Mobiles Arbeiten klappt so durch aus gut, genauso wie das Schreiben von E-Mails und das Bearbeiten von Präsentationen.

Weniger konstant ist jedoch die Leistung der Kamera. Hier ist auf ein Update zu hoffen, das zuverlässigere Bildergebnisse bringt.

<strong srcset=Cloudmagazin.com meint: Das Xiaomi Redmi Pro lohnt sich trotzdem. Für aktuell 220 Euro bekommt man etwa bei gearbest.com, die uns das Smartphone auch für den Test zur Verfügung gestellt haben, ein richtig spannendes Smartphone. Wer sich 15 Minuten Zeit nimmt, um Google auf dem Device zu installieren, der wird sich mit dem etwas extravaganten Redmi Pro bald anfreunden können.

Ranking

Im Ranking bekommt das Xiaomi Redmi Pro 3,5 von 5 Sternen. Einen Stern Abzug gab es für die teilweise schlecht abgestimmte Soft- und Hardware der Kamera. Hier sind die Bildergebnisse zu oft eine Überraschung und nicht konstant gut. Die Frontkamera ist hingegen ausschließlich bei guten Lichtverhältnissen zu gebrauchen.

Einen weiteren halben Stern Abzug gibt es für den Mehraufwand bei der Installation von Google Applikationen. Hier hätte man europäischen Kunden zumindest eine Anleitung beilegen können, wenn das Smartphone schon hier über diverse Shops vertrieben wird.

Quelle Titelbild: Evernine

Ein Magazin der Evernine Media GmbH