Wenn die IT streikt, geht in den meisten Unternehmen nichts mehr. Dann hilft nur noch ein „Feuerwehreinsatz“: Das schnelle Eingreifen von teuren Profis. Wer Nerven und Budget schonen will, bindet IT-Dienstleister und ihre Service-Angebote frühzeitig in die IT-Strategie ein – und beschreitet damit den erfolgreichen Weg in die Digitalisierung. Wir zeigen Ihnen wie.
Es muss nicht gleich ein Cloud-Ausfall im Stil Amazons sein, verursacht durch den teuersten Fehlklick aller Zeiten – mit einem Schaden von etwa 150 Millionen Dollar. Vielmehr hat der Ausfall von Arbeitsplatzrechnern oft ganz triviale Ursachen: Die Bandbreite reicht von Stromausfall oder Überhitzung im selbsternannten Serverraum – sprich Abstellkammer – über fehlerhafte Konfigurationen bis hin zu erfolgreichen Virusattacken, weil Softwareupdates nicht ausgeführt wurden.

Diese Probleme müssen nicht auftreten. Bild: istock / fizkes
Die Folgen können verheerend sein. Kundendaten sind verloren, die E-Mail-Kommunikation ist nicht möglich, Bestellungen laufen ins Leere. Die Liste ist lang. Und die Konsequenzen des Ausfalls geschäftskritischer Prozesse kosten nicht nur Geld, sondern Datenlecks und Serverausfälle kratzen am Image.
Viele sprechen über die Digitalisierung,
doch keiner traut sich wirklich ran. Jetzt Digitalisierung machen.
Nicht zuletzt können sich manche Unternehmen strafbar machen. Denn seit Ende Juli 2015 schreibt das IT-Sicherheitsgesetz vor, dass beispielsweise für Betreiber von Webangeboten wie Online-Shops erhöhte Anforderungen an die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz ihrer Kundendaten und der von ihnen genutzten IT-Systeme gelten.
Eigenbetrieb oder IT-Dienstleister?
Vor allem „Digitale Vorreiter“ setzen darauf, externes Know-how für die flexible und sichere Umsetzung von Digitalisierungsinitiativen einzubinden. Statt dem mit „Outsourcing“ bezeichnetem Auslagern von eher operativ-minderwertigen Aufgaben, geht es gerade bei IT-Aufgaben heute darum, Skills und Kompetenz In-zu-sourcen, also das, was man nicht kann, von kompetenten Spezialisten machen zu lassen und sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren:
„In“-Sourcing von IT-Kompetenz
✔ macht die betrieblichen Prozesse effizienter,
✔ entlastet die IT-Abteilung und schafft Freiraum und
✔ ermöglicht die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle.
Dabei sind es weniger Kostenvorteile, sondern zunehmend sich ändernde Rahmenbindungen im Wettbewerb um Kunden und neue Märkte, die Unternehmen dazu motivieren, in Digitalisierungsprojekte mit IoT- und Data Intelligence-Lösungen zu investieren. Ihr Antrieb: Zukünftiger Geschäftserfolg durch die erfolgreiche, eigene digitale Transformation.
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Diethelm Siebuhr, Chief Executive Officer, Nexinto GmbH. Bild: Nexinto
