Es gab mal Zeiten, als BlackBerry der Industriestandard für Handys für Geschäftsleute war. Dann revolutionierte Apple mit dem iPhone nicht nur die Mobiltelefonie, sondern auch eine Vielzahl Branchen und die Art, wie heute kommuniziert wird. Nun möchte BlackBerry mit dem KEYone an alte Erfolge anknüpfen.
Die Marke Blackberry gehört heute TCL, einem chinesischen Hersteller, der jetzt mit dem KEYone zu alter Größe zurück möchte. Wie? Mit Android als Betriebssystem und dem, was die alten BlackBerrys damals so beliebt gemacht hat: eine Tastatur mit echten Knöpfen.
Die lassen sich anfangs etwas ungewohnt drücken, nachdem es sich eben um Buttons und keine flachen Flächen auf einem Display handelt. Nach ein paar Tagen gewöhnt man sich aber und tippt dann etwas fehlerfreier, aber auch langsamer. Die Tastatur selbst ist fest verbaut und lässt sich nicht wie bei anderen Modellen unter das Display schieben. Beispielsweise dem BlackBerry PRIV. Damit kann BlackBerry das KEYone zwar von der Baugröße her auf dem Niveau gängiger Smartphones halten. Gleichzeitig ist dadurch natürlich das Display kleiner und zwar dauerhaft.
Display und Tastatur des BlackBerry KEYone
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BlackBerry wirbt zwar damit, dass mehr Displayfläche vorhanden ist, als bei anderen Smartphones, deren virtuelle Tastaturen natürlich Platz wegnehmen. Die Argumentation ist aber etwas einseitig, denn <strong>ohne</strong> virtuelle Tastatur ist das Display anderer Smartphones natürlich deutlich größer.</p>
<p>Das KEYone schafft es leider nur auf 4,5 Zoll Bildschirmgröße, bei durchschnittlich guten Werten bei Helligkeit, Kontrast und Farbraum. Von der äußeren Verarbeitungsqualität her gibt sich das KEYone dagegen keine Blöße. Das Plasitkgummi-ähnliche Material auf der Rückseite lässt das etwas schwere Smartphone griffig in der Hand liegen und sieht immer gut aus. Also genau das Gegenteil der Fingerabdruckmagneten von Smartphones mit Glasgehäuse.</p>
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