11. Juni 2018

Fünf Tipps für die optimale IoT-Plattform

Mit dem Internet of Things (IoT) wird die Digitalisierung des deutschen Mittelstands vorangetrieben. Doch was muss eigentlich digitalisiert werden? Das cloudmagazin zeigt die wichtigsten Elemente im Überblick.

Die Cloud, jeder kennt Sie, viele Firmen rüsten bereits auf die digitale Umgebung um. Der Vorgang ist verständlich, schließlich lassen sich über die Cloud-Prozesse erheblich optimieren. Als bestes Stichwort dient hier das Internet der Dinge. Denn dank Internet of Things können Sensoren und Aktoren einzelne Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen “intelligent” machen. Daten werden ausgelesen, Prozesse werden automatisiert, Verantwortliche erhalten einen detaillierten Überblick über Aktionen in Echtzeit.

In fünf Schritten zum IoT

Doch von der aktuellen IT, über Cloud bis hin zur Entscheidung zum Internet of Things fehlen oft die Zwischenschritte, wie der mittelständische Digitalisierer QSC zu berichten weiß. Die Redaktion von cloudmagazin.com fasst die wichtigsten Elemente auf dem Weg zum IoT zusammen.

1. Schnittstellen einrichten

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Wissen Sie, ob Ihre Computer und Maschinen theoretisch miteinander kommunizieren können? (Bild: Evernine)

Das IoT setzt sogenannte “Application Programming Interfaces” (kurz API) voraus. Im Vorfeld sollten demnach alle bestehenden Schnittstellen zwischen betriebsbereiten Geräten überprüft werden. Fehlende APIs müssen nachgerüstet werden. So können etwa Abrechnungssysteme oder ERP-Lösungen fließend in die neue IoT-Umgebung integriert werden.

2. Kapazität von Speichermedien prüfen

IoT-Lösungen sammeln unzählige Datensätze und das jeden einzelnen Tag. Unternehmen sollten an dieser Stelle dringend prüfen, wie gut die eigene IT auf die bevorstehenden Massendaten vorbereitet ist.

Übersteigen die Datensätze die bestehende Speicherkapazität kann das zum Verlust unternehmenrelevanter Eigenschaften führen oder die Geschwindigkeit der bestehenden Hardware erheblich reduzieren – ein Totalausfall der Unternehmens-Hardware wäre die Folge.

3. Ausfallsicherheit beachten

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Wissen Sie, ob Ihr Cloud-Anbieter in punkto Ausfallsicherheit etwa Backups gewährleisten kann? (Bild: Evernine)

IoT-Plattformen arbeiten nur flüssig, wenn Sie 24 Stunden am Tag ans Netz angeschlossen sind. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Anbieters dringend darauf, dass dessen Lösungen eine Ausfallsicherheit gewährleisten.

Beispielsweise können Cloud-Anbieter etwa Ihre Daten in mehrere Rechenzentren abspeichern, um eine Absicherung zu etablieren.

4. Kommunikation sicherstellen

Maschinen und Geräte innerhalb einer IoT-Umgebung müssen kommunizieren können. Gerade in Hinblick auf die Kommunikation zwischen Maschine und Mensch muss sichergestellt werden, dass die angebundenen Gerätschaften per Telefonanruf oder SMS verantwortliche Mitarbeiter kontaktieren können.

Bestes Beispiel: Der Drucker schickt eine Mitteilung an den Wartungstechniker, um diesen wegen eines Fehlers zu alarmieren. Unternehmen, die auf IoT setzen, sollten deshalb überprüfen, dass alle Maschinen über eine integrierte IP-Telco verfügen.

5. Universalität ermöglichen

Dusseldorf

Wissen Sie, ob sich beispielsweise Ihre Filialen oder Fahrzeugflotten an eine IoT-Plattform angliedern lassen? (Bild: Evernine)

Ihre Maschinen sind am IoT-Netz angeschlossen. Doch wie sieht es eigentlich bei der Logistik oder simplen Aspekten wie der Heizung aus? Tatsächlich lassen sich mit dem Internet der Dinge jegliche Prozesse digital abbilden und fernsteuern.

Die Heizungsanlage in der Filiale oder der Standort des LKWs werden so zu transparenten Informationsbausteinen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die gewählte IoT-Plattform eine standortübergreifende Kommunikation unterstützt.

Quelle Text: QSC AG
Quelle Titelbild: Evernine