30 April 2020

Der deutsche Mittelstand versucht zurzeit auf schnellem Wege im digitalen Zeitalter Fuß zu fassen. Dafür setzten viele auf externe Berater. Einer aktuellen Studie von Consultport zeigt jedoch auch, dass viele Unternehmen sich schwer damit tun, den geeigneten Partner zu finden. Hier erfahren Sie, worauf zu achten ist. 

Die gute Nachricht zuerst: Der Mittelstand will sich (endlich) digitalisieren! Dass dies mehr als überfällig ist, wurde in den letzten Wochen an zahlreichen Stellen spürbar. Umso erfreulicher, dass fast 80% der mittelständischen Unternehmen nun die Digitalisierung aktiv angehen wollen, wie die Ergebnisse einer aktuellen Studie von  Consultport zeigen. Denn bisher sind lediglich gut ein Drittel vollumfänglich im digitalen Zeitalter angekommen. Für diese überfällige Transformation baut der Mittelstand auf externe Berater, so suchen 57% nach Digital-Experten. Das Problem: fast die Hälfte der Unternehmen tut sich mit der Wahl eines passenden Beraters schwer (47%).                                                                                       

Die aktuelle Studie “Zum Bedarf von Digital-Experten im Mittelstand”, welche vom Berliner Unternehmen Consultport und dem unabhängigen Marktforschungsinstitut INNOFACT AG durchgeführt wurde, hat Fragen rund um den Bedarf und die Zusammenarbeit mit externen Digital-Experten untersucht. Befragt wurden 323 leitende Angestellte oder Geschäftsführer aus Unternehmen mit 200-2.000 Mitarbeitern, die den Bereich externe Beratung verantworten. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Zusammenarbeit mit externen Fachexperten eine schlichte Notwendigkeit für die kommenden ransformationsprozesse sind: Denn über 60% der befragten Unternehmen sind der Überzeugung, dass eine Digitalisierung ohne Berater nicht umzusetzen sei.

Das bedeutet konkret: Fast alle der mittelständischen Unternehmen haben bereits mit einem externen Berater zusammengearbeitet, davon 56% im letzten Jahr. Zwei Drittel der Unternehmen wollen innerhalb des nächsten Jahres erneut mit einem externen Berater zusammenarbeiten, 27% planen dies in einem Zeithorizont von zwei Jahren und lediglich 13% planen nicht mit einer externen Beratung zusammenzuarbeiten.
Als mögliche Gründe für die bisher an manchen Stellen schleppende Umsetzung von Digitalisierungsprojekten nannten die befragten Unternehmer fehlendes Know-how (48%), fehlende interne Ressourcen (46%) und fehlendes Interesse von Mitarbeitern, sich weiterzubilden (31%). Lediglich 12% sind zuversichtlich und sehen keine gesonderte Herausforderung für eine Digitalisierung ihres Angebots. 

Wahl nach passendem Berater nicht einfach

Doch die Studie deckte auch auf, dass die Suche nach einem externen Berater nicht immer einfach ist. So beklagen 25% der befragten Unternehmen den fehlenden Zugang von externen Beratern. Gesucht wird dabei vor allem im eigenen Netzwerk, hier wurden in der Vergangenheit die Hälfte der Unternehmen fündig und über zwei Drittel würden auch erneut so vorgehen. Doch für fast die Hälfte stellt sich der der Suchprozess als zu langwierig und kompliziert dar (47%). Ist ein passendes Beratungsunternehmen gefunden, beklagen zudem 30% das intransparente Angebot. Darüber hinaus waren die Berater in knapp einem Drittel der Projekte oftmals deutlich unerfahrener als angenommen und weitere 30% der befragten Entscheider bemängeln das Einhalten des besprochenen Zeitplans.

(Quelle Bild: iStock / andrei_r)

Umso erfreulicher, dass die Ergebnisse der Zusammenarbeiten dennoch bei 21% der Unternehmen die Erwartungen übertroffen haben. 68% waren immer noch zufrieden und bei nur 11% wurden die Erwartungen nicht erfüllt.

Bei der Wahl des richtigen Beraters, zählen für die meisten Unternehmen vor allem Vertrauen und Fachexpertise, noch vor Referenzen und Verfügbarkeit. Die Reputation des Beratungshauses hingegen, rangiert lediglich auf Platz 3 der wichtigen Kriterien für die Wahl eines Beraters.

Flexibler Zugang zu digitalem Fachwissen als Schlüsselfaktor für den Mittelstand

Dass der deutsche Mittelstand im besonderen Maße von der richtigen Wahl eines externen Digital-Beraters profitieren kann, davon ist auch Till Schmid, Geschäftsführer und Gründer von Consultport überzeugt: “Die Märkte entwickeln sich mit dem zunehmenden Tempo der technologischen Innovation schneller denn je. Doch es ändern sich nicht nur die Anforderungen der Prozesse in der Arbeitswelt, sondern auch die an externe Berater. So ist ein effizienter Zugang zu den richtigen Experten ein Schlüsselfaktor für das Gelingen der digitalen Transformation und damit für den Erfolg des Unternehmens.”

Um die digitale Transformation des eigenen Unternehmens gezielt in Angriff zu nehmen, ist es für Unternehmen essentiell einen Digital-Beratern zu finden, der sich schnell und mit dem richtigen Know-how in die hochspezialisierten Unternehmensprojekte einarbeiten kann. Da diese individuell sind, können selbstständige Berater, die schnell und flexibel für das jeweilige Projekt an Bord gebracht werden können, das Mittel der Wahl sein. Diese bieten
spezifisches Fachwissen, wie beispielsweise in den Bereichen Digitalisierung von Prozessen, Entwicklung von neuen digitalen Geschäftsfeldern bis zum Kulturwandel und können so passgenau eingesetzt werden.

Über die Plattform von Consultport steht mittelständischen Unternehmen ein schneller Zugang zu hochqualifizierten Beratern für anspruchsvolle Transformationsprojekte zur Verfügung. Der Berater-Pool umfasst aktuell über 1.500 selbständige Berater und Digital-Experten, welche für jedes Unternehmen und jede Problemstellung passgenau selektiert werden. Das Unternehmen erhält für die jeweilige Problemstellung die geeigneten Berater vorgeschlagen, so dass Projekte innerhalb von 48 Stunden bereits starten können. Consultport kümmert sich um alles weitere, inklusive der administrativen Abwicklung und Qualitätssicherung.

Zur Studie

Forschungsmethodik: Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut INNOFACT wurden 323 mittelständische Unternehmen in Deutschland befragt. Der Schwerpunkt lag darauf, die Herausforderungen von Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung zu eruieren und herauszufinden, inwiefern Unternehmen hier auf externe Beratungsunternehmen angewiesen sind. Die Online-Umfrage wurde im Januar 2020 durchgeführt.

Quelle Titelbild: iStock / svetigt