12. Januar 2017

Cloud Data Management: Drei Trends für 2017

Für den Unternehmenserfolg ist die Datenerfassung und -analyse heute branchenübergreifend von großer Bedeutung. Doch der Umgang mit Unternehmensdaten befindet sich im Umbruch: Die Nutzung der Cloud, egal ob Public oder Private, breitet sich immer weiter aus. Welche Trends sich dadurch abzeichnen, erfahren Sie hier. 

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Hardware und Software verschmelzen mehr und mehr, wodurch immer einfachere und kostengünstigere Lösungen entstehen. Dadurch leitet die Cloud-Management-Plattform Rubrik nun drei zentrale Trends ab, die die Unternehmens-IT zukünftig beschäftigen werden:

1. Die Demokratisierung der Daten

Unternehmen sammeln heute so viele Daten wie nie zuvor. Durch Cloud Computing ist es mittlerweile möglich, diese nicht mehr nur der Chefetage, sondern auch allen anderen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Und genau das macht die Demokratisierung der Daten aus: Damit auch Angestellte niedrigerer Hierarchieebenen mithilfe der gesammelten Daten Entscheidungen treffen können, benötigen auch diese Zugriff zum Datenpool.

Damit die neue Offenheit allerdings nicht zum Sicherheitsrisiko für Unternehmen wird, ist es äußerst wichtig, dass IT-Verantwortliche stets die Kontrolle darüber bewahren, wer zu welchen Daten Zugang erhält. Um diese und weitere Hürden wie etwa den Umgang mit der gestiegenen Nutzung der Datenpools sowie der enormen Datenmengen zu meistern, wird es in Zukunft noch einige Lösungen geben, die die Demokratie der Daten vereinfachen.

2. Machine Learning für Big Data

Schnell und einfach große Datenmengen managen: Machine Learning macht es möglich. (Bild: Evernine).

Durch die Migration in die Cloud entsteht eine Vielzahl an neuen Optionen, wie Unternehmensdaten verarbeitet werden können. Machine Learning kann hier beispielsweise für intelligentes Speichern eingesetzt werden, sogenanntes Software Defined Storage (SDS).

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass über SDS die Funktionen des menschlichen Gehirns imitiert werden und so Daten im Speicherprozess besser und sinnvoller kombiniert werden – wodurch in der Folge auch etwa die Suchfunktion innerhalb des Datenpools wesentlich genauer funktioniert.

Diese Art von künstlicher Intelligenz wird in Zukunft noch häufiger zum Einsatz kommen, da SDS nicht nur schnelleren Antwortzeiten bietet, sondern dabei auch günstiger ist als die Speicher-Hardware, die es ersetzt.

3. Neue Tools für mehr Cloud-Sicherheit

Viele Unternehmen schrecken wegen Sicherheitsbedenken noch immer vor hybriden Cloud-Lösungen zurück. Experten jedoch sind der Meinung, dass Daten in der Cloud genauso sicher aufgehoben sind, wie innerhalb des Unternehmensnetzes – wenn man auf die richtigen Lösungen setzt. 

Datensicherheit ist für Unternehmen heute wichtiger denn je. (Bild: Evernine)

Für solche Lösungen planen Unternehmen heute beträchtliche Budgets ein, wie eine Studie von Forbes zeigt: Demnach nannten mehr als 80 Prozent der für die Studie befragten CIOs die digitale Sicherheit als größte Ausgabenquelle für IT, über 60 Prozent gaben Cloud Computing an.

Der Wunsch nach mehr Datensicherheit, vor allem in der Cloud, hat einen regelrechten Boom in der Startup-Szene für Cloud-Security hervorgerufen. So verwundert es nicht, dass es auf dem Markt immer mehr Lösungen gibt, die auf die stets weiter steigenden Sicherheitsbedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind.

Doch nicht nur das Bedürfnis nach Sicherheit sensibler Daten wird mit solchen Cloud-Lösungen gestillt: Ebenso wichtig sind für viele Unternehmen heute auch Tools zum vereinfachten Cloud Data Management geworden.

Doch egal ob Sicherheit oder Data Management: Im Allgemeinen „kommt es darauf an, die richtigen Hilfsmittel für diese grundlegende Veränderung zu nutzen“, fasst Roland Stritt, Channel Director EMEA bei Rubrik, zusammen.

 

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Firma Rubrik, Januar 2017.

Quelle Titelbild: Evernine

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