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Der IT-Dienstleister und Anbieter hochwertiger Data-Center-Lösungen synaforce setzt sein Wachstum fort und übernimmt die Herbst Datentechnik GmbH. Das Berliner Unternehmen bringt über ein Vierteljahrhundert Erfahrung als spezialisierter Cloud- und Hosting-Provider mit und erweitert das synaforce-Portfolio um zusätzliche technologische Expertise. Kunden profitieren von einer optimierten IT-Infrastruktur, leistungsstarken Hosting-Angeboten und verbesserten Cybersecurity-Diensten.
Das Wichtigste in Kürze
- Herbst Datentechnik wird von synaforce übernommen und bleibt in Berlin ansässig.
- Herbst verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Hosting für mittelständische Unternehmen.
- Das Unternehmen erfüllt ISO 27001 und setzt auf Hosting in Deutschland.
- Kunden erhalten künftig Zugang zu erweiterten Cybersecurity-Diensten von synaforce.
- Patrick Herbst und Marco Wolfrum bleiben Geschäftsführer nach der Integration.
Was ist Herbst Datentechnik GmbH?
Herbst Datentechnik GmbH ist 2025 ein konkreter Hebel für Unternehmen, weil das Thema direkt über skalierbare Rechenzentrumsleistung, Energieeffizienz und Compliance entscheidet. Der Beitrag zeigt am Beispiel von synaforce, welche Anforderungen, Kennzahlen und operativen Schritte in der Praxis zählen.
Seit mehr als 25 Jahren hat sich die Herbst Datentechnik GmbH als verlässlicher Hosting-Partner für den Mittelstand etabliert. Das 15-köpfige Team entwickelt individuell angepasste Cloud- und Hosting-Lösungen mit Schwerpunkt auf skalierbaren Plattformen sowie sicheren und effizienten IT-Architekturen. Dabei setzt Herbst auf in Deutschland gehostete, moderne Technologien und erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen gemäß ISO 27001.
Mit dieser Übernahme ergänzt synaforce sein eigenes Leistungsangebot gezielt. Beide Unternehmen vereint ein hoher technologischer Anspruch in den Bereichen Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig stärkt synaforce mit dem neuen Standort in Berlin seine Präsenz in Deutschland und erweitert seine Kapazitäten.
Mehrwert für Kunden durch die Übernahme der Herbst Datentechnik GmbH
Kunden der Herbst Datentechnik GmbH erhalten durch die Integration in synaforce einen erweiterten Zugang zu hochmodernen Cybersecurity-Diensten sowie den mehrfach zertifizierten, leistungsfähigen Rechenzentren von synaforce. Diese entsprechen höchsten Anforderungen in den Bereichen Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance, darunter Zertifizierungen wie BSI C5 und ISO 27001.
Durch die enge Verzahnung beider Unternehmen werden langjährige Hosting-Expertise und fortschrittliche IT-Sicherheits- sowie Infrastrukturservices miteinander kombiniert. Das Ergebnis sind sichere, leistungsstarke und skalierbare Lösungen, die Kunden einen klaren Mehrwert bieten, von effizienteren Betriebsabläufen bis hin zu einer noch widerstandsfähigeren IT-Umgebung.
„synaforce wächst weiter, mit einem starken Partner, der perfekt zu uns passt. Mit der Übernahme der Herbst Datentechnik GmbH erweitern wir gezielt unsere Hosting- und Cloud-Kompetenzen. Unsere Kunden profitieren von einem noch breiteren Leistungsangebot, nachhaltigen IT-Lösungen und einem erweiterten Team aus erfahrenen Experten.“
– Andreas Braidt, CEO synaforce
„Mit der Übernahme der Herbst Datentechnik GmbH setzen wir unsere gezielte Wachstumsstrategie konsequent fort. Das Unternehmen bringt nicht nur tiefgehende Hosting- und Cloud-Expertise mit, sondern ergänzt unser Portfolio ideal durch seine hohen Sicherheitsstandards, maßgeschneiderten Lösungen und exzellenten Service. Damit passt das Unternehmen hervorragend zur synaforce-DNA. Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt, um synaforce als führenden Anbieter für Managed Cloud Services zu stärken, mit einem intensivierten Technologieangebot und einem noch stärkeren Team.“ Christoph Reitinger, Head of M&A von synaforce.
Kontinuität in der Führung und strategische Weiterentwicklung
Patrick Herbst und Marco Wolfrum behalten ihre führende Rolle als Geschäftsführer der Herbst Datentechnik und treiben gemeinsam mit synaforce die Wachstumsstrategie des Unternehmens weiter voran. Gleichzeitig bleibt Helga Krüger dem Unternehmen erhalten und wird als Senior Advisor die zukünftige Entwicklung aktiv mitgestalten, auch nach der Integration in synaforce.
„Unsere Hosting-Expertise ergänzt das Portfolio von synaforce ideal. Gleichzeitig erhalten unsere Kunden dadurch Zugang zu einer noch leistungsfähigeren und sicheren IT-Infrastruktur, während wir gemeinsam unsere zukunftsfähigen und nachhaltigen Hosting-Lösungen weiterentwickeln. Wir freuen uns darauf, unseren erfolgreichen Weg zukünftig als Teil von synaforce weiterzugehen“, so Patrick Herbst, Geschäftsführer der Herbst Datentechnik GmbH.
Einordnung: Warum der deutsche Hosting-Markt konsolidiert
Die Übernahme der Herbst Datentechnik durch synaforce steht für einen Trend, der den deutschen Hosting- und Managed-Services-Markt seit zwei Jahren prägt: gezielte Konsolidierung entlang geografischer und thematischer Schwerpunkte. Getrieben wird diese Entwicklung von drei Kräften. Erstens der Nachfolgedruck bei mittelständischen IT-Dienstleistern aus den 1990er-Jahren, deren Gründergeneration in den Ruhestand geht. Zweitens der Skalierungsbedarf für moderne Cloud- und Security-Services, die nur durch Volumen wirtschaftlich tragfähig werden. Drittens der Zertifizierungsaufwand für BSI C5, ISO 27001 und EN 50600, der Einzelanbietern zunehmend schwerfällt.
Für Kunden bedeutet die Konsolidierung zunächst Unsicherheit: Bleibt der gewohnte Ansprechpartner? Ändert sich der Leistungsumfang? Werden bestehende SLAs angepasst? synaforce setzt in diesem Fall auf Kontinuität. Die Berliner Geschäftsführung bleibt, das 15-köpfige Team wechselt geschlossen, der Standort Berlin wird zum zusätzlichen Anker im deutschlandweiten Netzwerk. Das senkt die Integrationsrisiken und macht den Buy-and-Build-Ansatz für Kunden berechenbar. Für Wettbewerber im Mittelstand erhöht sich damit der Handlungsdruck, eigene Skalierungs- oder Kooperationsstrategien zu entwickeln.
Was Kunden jetzt wissen sollten
Für bestehende Herbst-Kunden bleiben kurzfristig alle vertraglichen Grundlagen unverändert. Die gewohnten Ansprechpartner bleiben erhalten, die Hosting-Verträge laufen weiter, der Support arbeitet an derselben Adresse in Berlin. Mittelfristig eröffnet die Integration in synaforce konkrete Zusatzoptionen: Zugriff auf BSI-C5-zertifizierte Cloud-Ressourcen, Extended Detection and Response über die TEHTRIS-Partnerschaft, Managed Detection and Response für MSP-Modelle und erweiterte Multi-Standort-Redundanz durch die synaforce-Rechenzentren in Hofkirchen, Mainz, Waldburg und Hamburg.
Für synaforce-Bestandskunden ergibt sich umgekehrt der Zugang zu Herbsts 25-jähriger Hosting-Expertise. Besonders spezialisierte Individual-Hosting-Szenarien, die synaforce bisher über Partner abgedeckt hat, lassen sich künftig direkt aus der eigenen Plattform bedienen. Für IT-Entscheider, die mittelfristig auf einen deutschen Managed-Services-Anbieter mit voller Zertifizierungskette setzen wollen, vergrößert sich damit das Portfolio spürbar.
Die M&A-Strategie von synaforce im Überblick
Die Übernahme der Herbst Datentechnik ist für synaforce keine isolierte Einzelaktion, sondern Teil einer strukturierten Buy-and-Build-Strategie. Seit der Gründung 2023 durch die Bündelung der Hartl Group mit ITecon, Abakus und Trikom unter der Beteiligung der Afinum Management GmbH verfolgt synaforce das Ziel, ein deutschlandweit tragfähiges Netzwerk für nachhaltige Managed Cloud Services aufzubauen. Der Zukauf in Berlin schließt eine regionale Lücke im Nordosten Deutschlands und erweitert die technologische Basis um eine spezialisierte Hosting-Kompetenz.
Der Ansatz unterscheidet sich deutlich von klassischen Private-Equity-Übernahmen. Statt auf kurzfristige Margen-Optimierung zu setzen, baut synaforce eine integrierte Plattform auf, bei der die jeweiligen Standorte ihre Expertise behalten. Die Berliner Mannschaft bleibt unter den bekannten Geschäftsführern, die Waldburger Kollegen von Abakus bedienen ihre Region weiter, die Hartl Group fokussiert sich von Hofkirchen aus auf die bayerische Industrie. Diese Dezentralität ist für mittelständische Kunden ein Qualitätsmerkmal, weil lokale Ansprechpartner und kurze Reaktionszeiten wichtige Auswahlkriterien bleiben.
Für den deutschen IT-Mittelstand entsteht damit eine Alternative zu den Hyperscalern und zu den internationalen Managed-Services-Konzernen. Gerade bei sensiblen Workloads mit KRITIS-Bezug, regulatorischen Anforderungen oder Datenhoheits-Pflichten ist eine deutschlandweite Plattform mit lokaler Präsenz, BSI-C5-Zertifizierung und vertraglichen Garantien für deutsches Recht ein Differenzierungsmerkmal, das Hyperscaler in dieser Form nicht bieten können. Der Markt für diese Nische wächst, weil Souveränitäts-Debatten, EU-Datenschutz und sektorspezifische Compliance-Anforderungen gleichzeitig zunehmen.
Ausblick: Was folgt nach der Herbst-Integration
synaforce hat öffentlich erklärt, den Buy-and-Build-Kurs fortsetzen zu wollen. Weitere Akquisitionen entlang der thematischen Schwerpunkte Datacenter, Managed Security und Spezialthemen wie SAP-Hosting oder Branchencloud für Healthcare und Public Sector gelten als wahrscheinlich. Gleichzeitig steht die technische Integration der bisherigen Zukäufe im Vordergrund: einheitliche Identity- und Access-Management-Prozesse, gemeinsame Monitoring- und SIEM-Lösungen und ein konsolidiertes Service-Portfolio, das Kunden unabhängig vom Herkunftsstandort die gleiche Qualität liefert.
Für Beobachter des deutschen IT-Dienstleistungsmarktes ist synaforce damit ein Beispiel dafür, wie Mittelstands-Konsolidierung nachhaltig gestaltet werden kann. Die Kombination aus strategischem Finanzpartner (Afinum), operativer Unternehmerführung (Braidt, Lehner, Reitinger) und dem Anspruch, bestehende Unternehmenskulturen zu erhalten statt zu überschreiben, unterscheidet den Ansatz von reinen Kostensynergie-Fusionen. Ob sich das Modell über mehrere Akquisitionen hinweg trägt, wird sich in den kommenden zwei bis drei Jahren zeigen.
Wettbewerbsumfeld und Differenzierung
Der deutsche Markt für Managed Hosting und Cloud Services ist traditionell fragmentiert. Hunderte mittelständische Anbieter konkurrieren regional um Kunden, während die großen Hyperscaler AWS, Microsoft Azure und Google Cloud globale Skalen bieten. Dazwischen agieren überregionale Player wie IONOS, Plusserver oder STRATO. synaforce positioniert sich bewusst in einer Nische: deutschlandweit, BSI-C5-zertifiziert, mit nachhaltigem Rechenzentrumsbetrieb und persönlichem Ansprechpartner vor Ort. Diese Kombination adressiert IT-Entscheider, die Souveränität und Nähe höher gewichten als reine Stückkosten.
Die Integration der Herbst Datentechnik stärkt diese Positionierung an einem strategisch wichtigen Punkt. Berlin ist nicht nur geografisch relevant, sondern auch als Standort für Bundesbehörden, Landesverwaltungen und regulierte Branchen wie Healthcare und Finance. Wer in diesem Umfeld hosten will, braucht lokale Präsenz und dokumentierbare Compliance. Die 25-jährige Herbst-Historie liefert beides: Bestandskundschaft aus Berlin und Brandenburg plus eine gewachsene Zertifizierungsbasis, die nahtlos in das synaforce-Portfolio einfließt.
Für Wettbewerber bedeutet die Konsolidierung zweierlei. Kleinere Hosting-Anbieter verlieren an Marktanteilen, wenn sie nicht ähnliche Skalenvorteile oder eine klare thematische Spezialisierung vorweisen können. Gleichzeitig öffnen sich Chancen in Nischen wie regionaler Datenhoheit, branchenspezifischen Compliance-Anforderungen oder hochpersönlichem Full-Managed-Service für definierte Zielgruppen. Der Markt differenziert sich damit weiter, statt homogen zu konsolidieren. Entscheider sollten diese Entwicklung aktiv beobachten, weil sie Einfluss auf Verhandlungsmacht, Vertragslaufzeiten und langfristige Partnerschaften hat.
Fazit für den Mittelstand
Die Übernahme der Herbst Datentechnik durch synaforce ist ein weiterer Baustein in einer Strategie, die deutschen IT-Mittelstand als souveräne Alternative zu Hyperscalern etablieren will. Für Kunden beider Unternehmen bedeutet der Schritt zusätzliche Kapazitäten, eine breitere Service-Palette und die Zusicherung, dass bestehende Verträge und Ansprechpartner erhalten bleiben. Für den Gesamtmarkt ist es ein Signal: Buy-and-Build-Konsolidierung im IT-Mittelstand funktioniert, wenn sie kulturelle Kontinuität und technologische Integration kombiniert.
Mittelfristig wird sich zeigen, wie schnell synaforce die Berliner Infrastruktur in das bestehende Rechenzentrumsnetzwerk einbindet, welche Synergien in den Cybersecurity-Services sichtbar werden und ob weitere regionale Zukäufe folgen. Für IT-Entscheider, die gerade Hosting- oder Managed-Services-Ausschreibungen vorbereiten, lohnt sich ein genauer Blick auf die erweiterte synaforce-Gruppe, insbesondere wenn deutsche Datenhoheit, BSI-Zertifizierungen und persönliche Betreuung kritische Auswahlkriterien sind. Die Berliner Erweiterung macht synaforce für eine weitere Kundengruppe zu einer interessanten Option.
Häufige Fragen
Welche Zertifizierungen erfüllt die IT-Infrastruktur von synaforce?
Die Rechenzentren von synaforce sind nach BSI C5 und ISO 27001 zertifiziert. Diese Zertifizierungen belegen hohe Standards in Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance.
Welche Rolle spielen die Geschäftsführer von Herbst nach der Übernahme?
Patrick Herbst und Marco Wolfrum behalten ihre Führungspositionen. Sie treiben gemeinsam mit synaforce die strategische Weiterentwicklung voran.
Welchen Mehrwert erhalten Kunden der Herbst Datentechnik durch die Übernahme?
Kunden profitieren von erweiterten Cybersecurity-Diensten und leistungsfähigeren Rechenzentren. Zudem erhalten sie Zugang zu einem breiteren Leistungsangebot.
Welche technologischen Schwerpunkte verbinden beide Unternehmen?
Beide Unternehmen legen Wert auf Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Ihre IT-Architekturen sind modern und sicher ausgerichtet.
Wie groß ist das Team der Herbst Datentechnik?
Das Team der Herbst Datentechnik besteht aus 15 Mitarbeitenden. Es entwickelt individuelle Cloud- und Hosting-Lösungen für den Mittelstand.
Quelle Titelbild: Unsplash / Scott Graham
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