21. Juli 2017

Digitales Automobil? Das will BMW Connected erreichen

Ein optimiertes Mobilitätserlebnis durch die nahtlose Integration digitaler Dienste – das ist das Ziel des Automobilherstellers BMW. Auf den “BMW Innovation Days” in Chicago stellte das Unternehmen nun die neusten technischen Innovationen rund um BMW Connected+ vor.

„Mit BMW Connected bieten wir eine breite Auswahl an digitalen Services, die den Nutzer bei ihren täglichen Mobilitätsbedürfnissen unterstützen – innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs.“, meint Dieter May, Senior Vice President Digital Products und Services bei BMW. Auf den “BMW Innovation Days” Chicago haben wir uns ein eigenes Bild gemacht und zeigen Ihnen, welche Neuerungen im Bereich Vernetzung und digitaler Dienste ihr Fahrerlebnis künftig verändern werden.

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Optimale Unterstützung durch personalisierte Services

Laut BMW München bedeutet Connected+ vor allem eins: Starke Personalisierung von Services und eine nahtlose digitale Einbindung. Konkret bedeutet das, dass sich etwa Termine und Adressen aus einem iOS- oder Android-Smartphone automatisch mit dem internen Kalender bzw. Adressbuch des Fahrzeugs synchronisieren. Das Auto erinnert dann via App den Fahrer rechtzeitig an einen Termin und schlägt – auch im Hinblick auf die aktuelle Verkehrssituation – eine passende Abfahrtszeit vor.

“Bin gleich da!” Dank BMW Connected+ können Sie ihren Standort und Ankunftszeit einfach versenden. Quelle Bild: BMW

Zugleich checkt es noch den Füllzustand des Tanks, erinnert den Fahrer – wenn nötig – an eine frühere Abfahrt und schlägt gleich noch eine Tankstelle auf der geplanten Route vor. Auch kann man als Fahrer ausgewählten Personen via SMS seinen aktuellen Standort und voraussichtliche Ankunftszeit senden. Zusammengefasst: Sie haben Ihr Auto, Privatleben und die Arbeit immer im Blick.

Nahtlos vernetzt dank Open Mobility Cloud

BMW plant, das Fahrzeug der Zukunft zu einem Smart Device zu machen. BMW Connected bietet hierfür Funktionen zur Unterstützung der täglichen Mobilitätsbedürfnisse der Kunden auf mehreren Touchpoints – sei es Smartphone, Amazon Echo oder Google Maps. Erreicht werden soll so eine vollständig verbundene Welt, in der das Fahrzeug intelligent vernetzt, nahtlos eingebunden und perfekt abgestimmt ist auf die individuellen Bedürfnisse jedes Nutzers.

Wie das klappen soll? BMW Connected nutzt als Basis die sogenannte Open Mobility Cloud, die auf der Microsoft Cloud- und Datenplattform Azure basiert. Das System ist nicht nur leistungsstark und kann Daten und Informationen aus unterschiedlichsten Quellen verarbeiten – die Flexibilität von Azure ermöglicht es auch, weitere Touchpoints und Endgeräte in der Zukunft zu integrieren.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die flexible Skalierbarkeit: Innerhalb von nur 12 Monaten verzeichnet BMW Connected mehr als eine Million Benutzer auf 29 Märkten weltweit – sagt zumindest der Konzern.

Produktive Autofahrten mit Skype for Business

Um zum Vorreiter der Digitalisierung im Automobil-Bereich zu werden, kooperiert BMW mit Microsoft. Dieter May betonte bei der gemeinsamen Konferenz mit Microsoft in Chicago, dass Microsoft ein starker Partner für BMW sei, weshalb die Kooperation der beiden Konzerne in Zukunft noch weiter intensiviert und ausgebaut werden soll. Als Gründe führt der Autobauer die Sicherheit und Skalierbarkeit der Services des Softwarekonzerns auf.

BMW und Microsoft wollen gemeinsam für mehr Flexibilität und Produktivität im Auto sorgen. Wie? Ab Herbst 2017 wird die Nutzung von Skype for Business in vielen Fahrzeugen möglich sein. Zwar werden zum Produktstart nur Sprachanrufe möglich sein, denkbar sei aber in Zukunft auch die Implementation von Videoanrufen. „Die Integration von Produktivitätstools wie Exchange und Skype for Business helfen den Nutzern bei der täglichen Arbeit und Planung während der Fahrt“, so May. Das ist für Privatanwender natürlich weniger relevant, aber abwarten. Sollte BMW (und Microsoft) sich hier durchsetzen, dann können wir wahrscheinlich schon bald weitere Lösungen aus dem Bereich „Future Mobility“ auch für den Endverbraucher erwarten.

 

Dieser Beitrag basiert in Teilen auf einem Artikel von übergizmo, Juli 2017
Quelle Titelbild:BMW

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