Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin und das Softwarehaus forcont business technology führten kürzlich eine Studie zum Thema Cloud-Nutzung im deutschen Mittelstand durch. Diese zeigt, dass Cloud Computing und Software-as-a-Service (SaaS) weiterhin auf dem Vormarsch sind. Hintergrundinformationen zu Treibern, Chancen und Risiken gibt es hier.
Die forcont business technology gmbh ist ein auf Enterprise Content Management (ECM) spezialisiertes Softwarehaus. Seinen Kunden bietet es Lösungen zur Steuerung dokumentenlastiger Geschäftsprozesse, auch als Software-as-a-Service aus der Cloud. Gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die mit rund 10.000 Studierenden zu den großen Hochschulen Berlins gehört und sich durch einen ausgeprägten Praxisbezug auszeichnet, widmete sich das Softwareunternehmen im September 2017 dem Thema Cloud im Mittelstand. 142 Nutzer und Anbieter von Cloud-Diensten nahmen an der Studie teil. Im Vergleich zu 2015 zeigt diese einen deutlichen Nutzungsanstieg.
Während vor zwei Jahren 20 Prozent die Frage nach der SaaS-Nutzung nicht sicher beantworten konnten, haben heute vier von fünf Befragten SaaS im Unternehmen im Einsatz oder bieten sie selbst an. SaaS wird dabei weiterhin stark für Kommunikation und Business Collaboration eingesetzt (51 Prozent), aber zunehmend (+17 Prozent) auch als Cloud-Speicher genutzt (68 Prozent). Wir verraten Ihnen, was die Entwicklung vorantreibt und welche Hürden zu überwinden sind.
Digital Workplace 4.0 als Haupttreiber
Das aktuell wichtigste Argument für die Einführung von SaaS-Lösungen ist das mobile Arbeiten. 67 Prozent der Befragten nennen dies als Grund für die Nutzung cloud-basierter Software. Offenbar passt dieser SaaS-Mehrwert gut zu den sich verändernden Arbeitsgewohnheiten. Immer mehr Teilnehmer nennen 2017 die Benutzerfreundlichkeit von SaaS (+10 Prozent), Wettbewerbsvorteile (+9 Prozent) und die flexible Skalierbarkeit (+3 Prozent) als Motive für die Einführung der Cloud. Die Punkte Kosteneffizienz, Entlastung der IT-Abteilung und Konzentration auf das Kerngeschäft verlieren etwas an Bedeutung, wenn gleich sie – wie im Jahr 2015 – weiterhin zu den wichtigsten Beweggründen gehören.
Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemeldung von forcont und der HWR Berlin, Januar 2018.
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