7. Dezember 2015

4 Tipps: So denken deutsche Unternehmen wirklich über die Cloud

Die Vorteile der Cloud sind vielen Unternehmen bewusst. Der strategische Einsatz bleibt bei den meisten bisher aber aus, so das Ergebnis einer Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Hier lesen Sie vier knackige Tipps, die deutsche Unternehmen zur Cloud wissen müssen. Die Studie gibt es als kostenlosen Download dazu.

Sind wir kurz ehrlich: Ob privat oder im Unternehmen, Sie beanspruchen täglich Cloud-basierte Dienste – seien es simple Anwendungen wie Skype, Google Drive und Netflix oder Business-Apps wie Office 365, ERP- oder CRM-Software.

Sie haben demnach bereits erkannt, welche Mehrwerte Ihnen das Web beschert. Doch warum nicht die komplette Unternehmens-Infrastruktur auf die virtuelle Ebene heben?

Die Antwort liefert eine gemeinsame Studie von forcont und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Aus der Studie unter 180 Teilnehmern aus KMU und Großunternehmen geht hervor: Deutsche Unternehmen haben heute zwar weniger Bedenken bei Business-Anwendungen aus der Cloud, wissen aber noch immer nicht um die Mehrwerte und Chancen für Unternehmensentwicklung.

Das cloudmagazin fasst zusammen, welche konkreten Bedenken derzeit in der deutschen Wirtschaft noch vorherrschen und gibt vier Handlungsempfehlungen für Entscheider.

Die aufschlussreiche zugehörige Studie „Sind deutsche Unternehmen bereit für Cloud Computing?“ erhalten Sie zudem als kostenlosen Download.


forcont-conversionExklusiv für die Leser des cloudmagazin gibt es die Studie von forcont hier zum Download:

❱ Ausgeführt von der HWR

❱ Nach Branchen gegliedert

❱ Benchmarks (aus 180 Firmen)

❱ kompakt auf 14 Seiten


Jetzt Studie kostenlos herunterladen. ❰


1. Keine Zeit mit wolkigen Begriffen verschwenden

Der Desktop wird gegen die virtuelle Welt der Cloud getauscht. Wer früher noch Software per CD an jedem einzelnen PC installierte, greift heute von Smartphone, Tablet oder Notebook auf das Programm zu. Möglich wird das durch den virtuellen Zwischenspeicher aus dem Web und die Kombination mit modernen Delivery-Modellen.

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Wahrscheinlich sind Sie bereits in der Cloud. Doch nutzen Sie auch die passenden Anwendungen? Quelle: forcont

Jede beliebige Software wird so zum Service. Eigentlich ganz einfach. Dennoch: Laut Studie der HWR weiß jedes fünfte Unternehmen nicht, was Software-as-a-Service (kurz SaaS) überhaupt bedeutet.

Das Unwissen zieht sich fort. Viele Unternehmen können die Begriffe rund um die Cloud nicht einordnen. Was etwa ist der Unterschied zwischen, Public-, Private- und Hybrid Cloud? Der Kunde wird vom Anbieter überfordert, nicht erklärte Inhalte hindern die Grundlage für eine geschäftliche Basis.

Aus der Studie geht jedoch hervor: Unternehmen, die sich an Cloud-Anbieter mit klar strukturierten Lösungen wenden, sind von SaaS vollständig überzeugt.


Wichtige Merkmale, die ein guter IT-Dienstleister Ihrer Wahl erfüllen sollte:

❱ Achten Sie auf klar strukturierte Websites.
❱ Prüfen Sie, ob elementare Begriffe erklärt werden.
❱ Gehen Sie zu Anbietern, die bei komplexen Themen Beratung signalisieren.


2. Höchstes Gut: Datensicherheit und Datenschutz

Rund zwei Drittel der Unternehmen sprechen sich aus Gründen der Datensicherheit und des Datenschutzes gegen eine Cloud-Nutzung aus. Die Befürchtung ist nachvollziehbar: Unternehmensinterne Daten, geheime Dokumente oder Kundendaten müssen absolut sicher verwahrt sein.

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Lassen Sie sich nicht mit “entweder / oder ” abspeißen. Fragen Sie stattdessen nach rechtskonformen Datencentern aus Deutschland. Quelle: forcont

Eine häufige Aussage: „Meine Daten können in der Cloud von jedem gehackt werden.“ Stattdessen wird auf den Server im Keller zurückgegriffen oder die Dokumente werden auf einzelnen PCs beziehungsweise Festplatten gespeichert.

Doch was passiert bei einem Einbruch im Unternehmen? Bei einem Wasserschaden? Oder wenn der Mitarbeiter die Festplatte verliert?

Mit einer Cloud kann das nicht passieren. Die Daten werden hier mit einem Backup gesichert, der Zugriff gelingt nur mit einem Passwort.


Zusätzlich sollten bei der Wahl eines Cloud-Anbieters folgende Fragen beantwortet werden:

❱ Speichert der Dienstleister meine Dateien in deutschen Datencentern?
❱ Ist das Angebot als revisionssicher und rechtskonform ausgewiesen?


3. Kundenservice, Support und benutzerdifferenzierte Anpassung

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Achten Sie immer auf gut erreichbare Cloud-Anbieter. Quelle: forcont

Jedes zweite Unternehmen besteht auf einen gut erreichbaren Cloud-Anbieter. Eine häufige Befürchtung: Ich nutze einen Dienst von einem Anbieter, den ich noch nie zu Gesicht bekommen habe. Das ist durchaus verständlich, denn als Geschäftsführer will man sich absichern können, ob die eigenen Daten auch bei einem zuverlässigen Partner landen.

 

Tipp: Keine Cloud ohne Vertrauen

Zusätzlich wissen viele Geschäftsführer nicht, welche Cloud-Lösung überhaupt für sie interessant sein könnte. Schließlich kann nicht jedes vorgefertigte Paket den individuellen Ansprüchen unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen gerecht werden. Doch gerade individuelle Angebote sind für knapp die Hälfte der Befragten elementar.

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Exklusiv: Jetzt Studie kostenlos downloaden!

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So sollten Sie beachten, wie sich IT-Dienstleister präsentieren:

❱ Verspricht der Cloud-Anbieter bedarfsorientierte Lösungen?
❱ Finden Sie auf der Website den Kundenkontakt auf den ersten Blick?
❱ Bietet der Dienstleister persönliche Beratungsgespräche?
❱ Bestehen Angebote wie 24/7-Hotline oder Fernwartung?


4. Kosten und Kernkompetenzen als wichtigste Kriterien

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Neben Datenschutz und Support entscheiden sich die meisten Unternehmen aufgrund der gesteigerten Kosteneffizienz für eine professionelle Cloud-Umgebung. Quelle: forcont

Es war nicht anders zu erwarten: Drei Viertel der Unternehmen sind sich einig, dass die Cloud für sie nur interessant ist, wenn sie dadurch eine höhere Kosteneffizienz erreichen.

Der Return-On-Investment muss klar signalisiert werden, das ist die Aufgabe der Anbieter. Sie als Geschäftsführer sollten hingegen auf klar strukturierte und transparente Preismodelle bestehen.

 


Die beliebtesten Cloud-Anwendungen bieten verständlicherweise deshalb auch den größten Kostenvorteil:

❱ Online-Speicher
❱ Kommunikations-Tools wie VOIP-Telefonie
❱ CRM-Systeme


 Tipp: Achten Sie auf einen guten Mix aus individuellen Angeboten, flexibler Skalierbarkeit und einzeln zubuchbarer Dienste.

Das denken deutsche Unternehmen außerdem:

Welche Details für deutsche KMUs und Großunternehmen noch relevant waren und welche Herausforderungen für Cloud-Anbieter und Kunden in Zukunft aufkommen werden, erfahren Sie in der kostenlosen Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin in Kooperation mit forcont. Zum Download.

Quelle Titelbild: Pixabay